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Die Ozanne durchquert Yèvres; eine Rundwanderung führt durch Äcker und Wiesen und abschnittsweise an ihrem Ufer entlang. Notre-Dame und das Carré militaire ergänzen den Wander- und Landschaftsaspekt um Bau- und Ortsgeschichte. Für die Planung lässt sich so zwischen einer längeren Runde, Reitangeboten und historischen Themen wählen.

Wandern entlang der Ozanne

Die Rundwanderung „Yèvres – Sur les rives de l'Ozanne“ ist mittelschwer, 15,5 Kilometer lang und mit etwa 3 Stunden und 30 Minuten angegeben. Für die Tagesplanung ist das ein längerer eigener Programmpunkt, keine kurze Ergänzung zwischen zwei Besichtigungen. Die Strecke ist gelb markiert und beginnt unterhalb der Kirche Notre-Dame.

Sie führt durch Äcker und Wiesen sowie am Ufer der Ozanne entlang. Unterwegs sind Begegnungen mit Hasen, Rebhühnern und Teichhühnern möglich. Yèvres bietet außerdem zahlreiche Wege für Spaziergänge und Wanderungen; die benannte Rundwanderung ist eine konkrete Option mit ausgewiesener Länge, Schwierigkeitsgrad und ungefährer Dauer. An den Flussufern in Yèvres kann auch geangelt werden – eine eigenständige Möglichkeit neben dem Wandern.

Kirche Notre-Dame und Ortsgeschichte

Die Kirche Notre-Dame wurde in romanischer Zeit errichtet und im 13., 15., 16. und 17. Jahrhundert umgebaut. Sie ist als Monument historique eingetragen; der Schutz wurde am 15. Februar 1988 durch Erlass verfügt. Ihre Baugeschichte reicht damit von der romanischen Zeit bis in mehrere spätere Jahrhunderte.

Zur Ausstattung gehören eine monumentale Kanzel und ein Chasublier mit einer bedeutenden Sammlung kirchlicher Gewänder. Die Innenskulpturen stammen vom bretonischen Künstler Charles Roscoët. Das Carré militaire erinnert an Soldaten, die im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 gefallen sind; dort ruhen vier aus Yèvres stammende Soldaten Seite an Seite. Es liegt nahe dem Unterstand des Friedhofs, gegenüber den Gräbern zweier alliierter Soldaten, die beim Absturz ihres Flugzeugs in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 1944 ums Leben kamen.

Reitangebote und Pause im Ort

Die Ferme Équestre du Grand Épinay in Yèvres bietet Ausritte, Reitkurse, Ponyreiten für Anfänger und Bogenschießen zu Pferd an. Termine und Programm können variieren; prüfen Sie daher vorab, was während Ihres Aufenthalts stattfindet. So lässt sich ein Reitangebot als eigener Schwerpunkt neben Wanderung und Ortsgeschichte einplanen.

Die Aire de l'Ozanne liegt neben dem Ortszentrum; zu ihr gehören acht schattige Picknicktische. Sie ist eine konkrete Option für eine Pause im Ortsbereich. Wer seine Zeit in Yèvres aufteilt, kann so Wander- und Kulturthemen mit einem Halt im Ort verbinden, ohne daraus einen festen Ablauf machen zu müssen.

Anreise und weitere Ausflugsoptionen

Für die Anfahrt über die Autobahn A11 sind die Anschlussmöglichkeiten bei Illiers-Combray und Luigny relevant. Beide liegen jeweils etwa 15 Kilometer von Yèvres entfernt. In der näheren Umgebung, in Brou, findet seit mindestens dem 12. Jahrhundert mittwochs ein Wochenmarkt statt. Da Markttermine sich ändern können, empfiehlt es sich, den aktuellen Termin vor einem Besuch zu prüfen.

Wer eine längere Route in Betracht zieht, findet einen anderen Maßstab in der touristischen Route der Schlösser des Perche Gouet: Der 97 Kilometer lange Rundkurs mit 16 Etappen beginnt in Yèvres. Im Vergleich zur 15,5 Kilometer langen Ozanne-Wanderung ist das ein größeres Vorhaben. Prüfen Sie vor der Reise die Routenbedingungen und Beschilderung.

Weitere Reiseziele entdecken: Anet, Vaupillon, Senonches, Ver-lès-Chartres, Nonvilliers-Grandhoux, Rueil-La-Gadelière, La Loupe, La Chaussée-D'ivry.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eure-Et-Loir.

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