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Droué bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Entdeckungsreise: einen großen neolithischen Polissoir, Baugeschichte vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, Spaziergänge und Milcheis direkt vom Hof. Die Themen stehen für verschiedene Schwerpunkte – von archäologischen Spuren über Sakral- und Schlossarchitektur bis zu einem Rundgang im Freien.

Der Rundweg La Pierre Cochée

Der Rundweg La Pierre Cochée beginnt am Parkplatz von Boisseleau an der D19 in Droué. Unterwegs führt er über eine Fußgängerbrücke über die Egvonne. Prüfen Sie die Querungsbedingungen vor Ort, bevor Sie sich auf den Weg machen.

La Pierre Cochée als steinzeitliches Zeugnis

La Pierre Cochée ist ein großer neolithischer Polissoir, also ein steinzeitlicher Schleifstein. Er weist 27 Rillen auf. Die Zahl und der Typ benennen zwei konkrete Merkmale des Steins; seine Einordnung als historisches Denkmal ergänzt diesen archäologischen Bezug um einen rechtlichen Schutzstatus. Die Einstufung erfolgte nach der Liste von 1889.

Ein Familienrundgang mit Zeit- und Streckenangabe

Ein Eintrag aus August 2026 weist die Aktivität „Promenade ludique et familiale à Droué“ als Familienrundgang über 2,5 Kilometer mit einer Dauer von 1,5 Stunden aus.

Das Château de Droué und sein älterer Standort

Das neue Château de Droué wurde zwischen 1610 und 1614 auf einer ehemaligen feudalen Motte errichtet. Diese Motte hatte als vorgeschobene Verteidigungsstellung von Châteaudun gedient. Die Bauzeit des Schlosses und die frühere militärische Funktion der Motte gehören damit zu unterschiedlichen historischen Phasen.

Im erhaltenen Bestand befinden sich der Standort der monumentalen Treppe und die halb unterirdische Ebene der Wirtschaftsräume. Diese beiden Merkmale geben einen konkreten Einblick in die Anlage des Schlosses, ohne dass seine Geschichte auf das Baujahr beschränkt bleibt.

Die Ancienne chapelle de Boisseleau

Die Ancienne chapelle de Boisseleau war ursprünglich die Kirche eines Benediktinerpriorats, das von der Abtei Saint-Avit in Châteaudun abhängig war. Ihr Kirchenschiff stammt aus dem 12. Jahrhundert und besitzt eine halbrund gewölbte Apsis. Ein nördlicher Seitengang aus dem 16. Jahrhundert blieb unvollständig.

Auf der Apsis sind Spuren von Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert zu sehen, die als „Les Trois Marie“ bezeichnet werden. Kirchenschiff, Apsis und Seitengang verweisen auf unterschiedliche Bauteile; die Malereispuren ergänzen die Architektur um ein weiteres Element aus dem 16. Jahrhundert.

Die Église Saint-Nicolas de Bourguérin

Die Église Saint-Nicolas de Bourguérin ist heute die Kirche von Droué und wird seit 1177 erwähnt. Diese frühe Erwähnung ist vom Alter des erhaltenen Baubestands zu unterscheiden: Die ältesten erhaltenen Bauteile stammen aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert.

1631 wurde die Kirche nach Westen um zwei Joche verlängert. Zwei Seitenkapellen und eine Sakristei kamen 1833 beziehungsweise 1875 hinzu. Auch ein Gemälde gehört zu den überlieferten Ausstattungsdetails: Es wird Pierre Jouvenet zugeschrieben und zeigt einen knienden Soldaten, der einem Bischof ein großes Buch und Schlüssel präsentiert. Die Zuschreibung bleibt dabei Teil der Einordnung des Werks.

Milcheis direkt vom Hof

Die Ferme de la Pierre Cochée verkauft in Droué direkt auf dem Hof Milcheiscreme aus Kuhmilch. In einem Labor auf dem Hof stellt sie außerdem handwerklich hergestellte Eiscreme und Sorbets her. Wenn Sie das Angebot in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie den Zugang vor der Anfahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: La Ferté-Imbault, Villeny, Saint-Lubin-en-Vergonnois, Faverolles-sur-Cher, Saint-Gourgon, Lamotte-Beuvron, Nouan-Le-Fuzelier, Souesmes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loir-Et-Cher.

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