Zum Inhalt

Das eingetragene UNESCO-Welterbegebiet Val de Loire bildet den Rahmen für La Chaussée-Saint-Victor. In der Gemeinde reichen die konkreten Themen von einer Kirche mit mehreren Bauphasen bis zu Wegen durch den alten Ortskern und zum Steinbruch Montprofond. Für die Wahl eines Aufenthalts gibt es damit verschiedene Schwerpunkte: Architektur und religiöse Geschichte, Spuren des früheren Alltags oder eine Wanderung mit klar benannter Länge und Ziel. Je nach Interesse können Sie Ihren Aufenthalt auf Kirche und Ortsgeschichte, Wegstrecke und Ziel oder die interaktive Szenografie des Observatoire Loire ausrichten.

Kirche und religiöse Geschichte

Die Église Saint-Victor stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurde 1663 und 1700 erweitert und im 19. Jahrhundert fast vollständig wiederaufgebaut. Ein Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert stellt die Charité de Saint-Martin dar. Auch der „chef-reliquaire“ gehört zur Église Saint-Victor. Ein weiteres religiöses Motiv findet sich in der Friedhofskapelle: Unter ihrem Altar befindet sich das Grab von Saint-Victor. Zusammen ergeben diese Orte und Objekte unterschiedliche Zugänge zur religiösen Geschichte der Gemeinde, von Bauphasen und Glasmalerei bis zur Grabstätte in der Kapelle.

Spuren im alten Ortskern

Die Balade Chausséenne führt durch die Straßen des alten Ortskerns. Tafeln mit alten Fotos informieren entlang des Weges über das frühere Leben in La Chaussée-Saint-Victor. So verbindet der Rundgang Ortsgeschichte mit den Straßen, in denen sich der historische Ortskern entfaltet. Die Balade weist außerdem auf das Haus von Adrien Thibault hin, einem Töpfer aus La Chaussée-Saint-Victor. Dieser Handwerksbezug ergänzt die Bilder zur Ortsgeschichte um eine konkrete Person und das örtliche Töpferhandwerk.

Auch eine alte Weinpresse erinnert an die Weinbautradition von La Chaussée-Saint-Victor. Moulin Chouard ist eine restaurierte ehemalige Windmühle mit einem Drehzapfen namens „Turquois“ aus dem 13. bis 14. Jahrhundert. Weinpresse, Mühle und Töpfergeschichte setzen unterschiedliche Akzente: Sie verweisen auf lokale Traditionen und Handwerk, während Kirche und Kapelle den religiösen Schwerpunkt bilden.

Wanderwege und der Coteau

Zwei Wanderwege bieten einen konkreten Vergleich nach Länge und Ziel. Der 3 km lange Weg verläuft durch das Ortszentrum und durch kleine Straßen, die von Steinmauern eingefasst sind. Der 6 km lange Wanderweg führt vom Val de Loire, das zum UNESCO-Welterbe gehört, bis zum Steinbruch Montprofond am Coteau. Für die Auswahl macht daher nicht nur die Kilometerzahl einen Unterschied: Auf der kürzeren Strecke stehen Ortszentrum und steinerne Gassen im Mittelpunkt, während die längere Route zum Steinbruch führt.

Am Montprofond darf die Abbauwand nicht betreten werden. Der Außenbereich des ehemaligen Steinbruchs ist außerhalb des Zauns frei zugänglich; prüfen Sie die Bedingungen vor Ort. Ein von der Rue du Coteau ausgeschilderter Weg führt zum Klettergebiet und zum Coteau. Wenn Klettern zu Ihrem Plan gehört, prüfen Sie die Bedingungen und Berechtigungen vor Ort.

Interaktive Szenografie im Observatoire Loire

Das Observatoire Loire bietet eine interaktive und spielerische Szenografie für Familien. Dazu gehören Modelle, eine Wetterstation, Knoten, Karten, Mastmanöver und digitale Tablets. Die verschiedenen Elemente eröffnen unterschiedliche Zugänge zu den Themen der Ausstellung: von Modellen und Karten bis zu Knoten und Mastmanövern. Besichtigungen auf eigene Faust sind möglich; prüfen Sie vor Ihrer Anreise die aktuellen Öffnungsmodalitäten. Für private Ausflüge ist eine Reservierung erforderlich. Damit lässt sich das Observatoire als eigener Programmpunkt neben Kirchenkunst, Ortsgeschichte und den Wegen einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Gervais-La-Forêt, Lignières, Droué, Thoury, Angé, Saint-Denis-Sur-Loire, Chémery, Fougères-Sur-Bièvre.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loir-Et-Cher.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.