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Wer Bligny wegen Weinbau und Baugeschichte auswählt, findet zwei gut unterscheidbare Themen: Champagnerbetriebe mit konkreten Besuchsangeboten und Bauwerke mit unterschiedlichen historischen Bezügen. Bei den Produzenten stehen Führung, kommentierte Verkostung, Besichtigung und Spaziergang im Weinberg nicht pauschal für dasselbe Erlebnis. Anmeldung, Gruppengröße und die gewählte Aktivität bestimmen den Rahmen. Die feudale Burg wurde 1770 abgerissen, das Château de Bligny entstand 1773 auf ihren Grundmauern; die Église Saint-Symphorien wurde im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts errichtet.

Champagner, Weinberge und Besuchsangebote

Das Weingut Château de Bligny verwendet seine gesamte Ernte für die Champagner des Hauses und füllt sie auf dem Weingut in Flaschen ab.

Champagne Edouard Duval bietet private Führungen durch das Weingut mit kommentierter Verkostung ausschließlich nach vorheriger Anmeldung an. Ebenfalls nach Anmeldung gibt es Spaziergänge durch die Weinberge, entweder zu Fuß oder mit einem geländegängigen Elektrofahrrad. Die beiden Angebote unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung: Bei der Führung gehört die kommentierte Verkostung dazu, beim Spaziergang steht der Weg durch die Weinberge im Mittelpunkt. Für beide ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Champagne Moutaux bietet kostenlose Verkostungen und/oder Besichtigungen für Gruppen von bis zu zwölf Personen an. Besucher werden montags bis samstags nach telefonischer Anmeldung oder per E-Mail empfangen. Bei der Planung lohnt es sich, Gruppengröße und gewünschte Aktivität vorab abzustimmen: Verkostung und Besichtigung können einzeln oder gemeinsam angeboten werden, und die Gruppenregelungen können sich ändern.

Auch die Geschichte der Weinberge liefert unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte. Champagne Moutaux bewirtschaftet 13 Hektar Weinberge und ist seit fünf Generationen ein Familienbetrieb. In den 1950er-Jahren erwarb Charles Roger Duval das Anwesen und den gesamten 28 Hektar großen Weinberg, der als Monopole de Sainte Eulalie bezeichnet wird. Die 13 Hektar bei Moutaux beschreiben den Weinbaubetrieb; die 28 Hektar gehören zu Duvals Erwerbsgeschichte.

Château, Kirche und ältere Baugeschichte

Das Château de Bligny wurde 1773 auf den Grundmauern einer feudalen Burg errichtet. Seine Haupttür stammt aus der ehemaligen Burg, die 1770 abgerissen wurde, und ist im Stil Ludwigs XIII. gestaltet. Die Jahreszahlen bezeichnen unterschiedliche Vorgänge: 1770 den Abriss der Burg, 1773 den Bau des Château. Die Stilbezeichnung bezieht sich auf die Tür.

Auch die Église Saint-Symphorien gehört in die Baugeschichte des späten 18. Jahrhunderts: Sie wurde im letzten Viertel dieses Jahrhunderts errichtet. Seit dem 21. November 1989 ist sie durch Eintragung als historisches Denkmal geschützt.

Bei Champagne Demilly De Baere verbindet sich die Geschichte des Kellers mit älteren Nutzungen des Geländes. Gérard und Françoise Demilly, Winzer mit eigener Ernte, richteten ihren Keller auf dem Familienbesitz ein, der seit 1624 in Bligny besteht. Der Keller befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Glashütte und einer ehemaligen Burg.

Für die Besuchsplanung gibt es außerdem eine konkrete Information zur Zugänglichkeit: Der Park des Château de Bligny ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

Weitere Reiseziele entdecken: Macey, Maizières-La-Grande-Paroisse, Les Granges, Rilly-Sainte-Syre, Les Riceys, Barberey-Saint-Sulpice, Sainte-Savine, Saint-Parres-aux-Tertres.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aube.

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