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Saint-Parres-aux-Tertres verbindet kulturelle und saisonale Themen: die Architektur und Glasfenster der Église Saint-Parres, die Geschichte der Tuilerie und die Fête de la Nature gegen Ende Mai. Für die Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Akzente nebeneinander, von sakraler Baukunst und Industriegeschichte bis zu spielerischen Umweltaktivitäten. Welchen Schwerpunkt Sie setzen, hängt davon ab, ob Ihr Interesse eher historischen Details oder einem saisonalen Naturprogramm gilt.

Die Église Saint-Parres: Architektur und Glasfenster

Die Église Saint-Parres ist eine Hallenkirche mit länglichem Grundriss. Ihr Langhaus umfasst drei Schiffe und fünf Joche; der Chor hat ein gerades Joch und eine dreiseitige Apsis. Ein Joch bezeichnet einen Abschnitt des Kirchenraums; die Schiffe gliedern das Langhaus längs in mehrere Bereiche. So lässt sich die Raumfolge vom dreischiffigen Langhaus bis zum Chor nachvollziehen. Durch Erlass vom 26. März 1942 wurde die Kirche als historisches Denkmal klassifiziert.

Ein großer Teil der ursprünglichen Glasfenster stammt überwiegend aus dem Beginn und aus dem zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts. Die Fenster sind weitgehend erhalten, jedoch unvollständig. Architektur und Glasfenster erzählen dabei auf unterschiedliche Weise: Der Grundriss zeigt die Gliederung des Raums, die Fenster verweisen auf zwei Abschnitte des 16. Jahrhunderts und zugleich auf einen nicht vollständig erhaltenen Bestand.

Tuilerie, Kapelle und Château

Die Tuilerie wurde 1827 auf ehemaligen Kalköfen errichtet. Die Chapelle de la Tuilerie entstand 1894 auf einem der Gebäude der Tuilerie. Die zeitliche Abfolge reicht damit vom Bau der Tuilerie zur späteren Kapelle. Von der Kapelle aus ist eine kleine Krypta zugänglich. Sie enthält eine Grablegung, die von der Schule der Sainterie in Vandœuvre geschaffen wurde. Der bauliche Zusammenhang führt Tuilerie und Kapelle zusammen; die Grablegung in der Krypta setzt dazu ein eigenes künstlerisches Detail.

Auch das Château ist historisch einzuordnen: Die Fassaden und Dächer des Château und seiner Nebengebäude wurden durch Erlass vom 2. November 1979 als historische Denkmäler eingetragen.

Naturtermin oder Landschaftspanorama

Die Fête de la Nature ist inzwischen ein regelmäßiger Termin gegen Ende Mai. Ihr Programm umfasst spielerische Umweltaktivitäten zu Bäumen, Tieren und kleinen Lebewesen. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Anlass ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Termine der jeweiligen Ausgabe vorab.

Die Route du Balcon du Parc bietet einen anderen Naturbezug. Beim Verlassen von Saint-Parres-aux-Tertres in Richtung Laubressel erreicht man die Route; von dort lässt sich ein grünes und blaues Panorama betrachten. Die Fête setzt auf Aktivitäten zu konkreten Naturthemen, die Route auf die Landschaftsperspektive.

Lage und Orientierung

Für die Wahl der Übernachtungsbasis ist der Bezug zu Troyes konkret: Saint-Parres-aux-Tertres liegt etwa 4 km vom Stadtzentrum entfernt. Als weitere Orientierung dienen zwei ungefähre Autobahn-Zeitangaben. Der Ort liegt etwa 10 Minuten von der Ausfahrt 21 Saint-Thibault der A5 aus Richtung Paris und etwa 5 Minuten von der Ausfahrt 23 Thennelières der A26 auf der Verbindung von Calais nach Troyes entfernt. Die beiden Werte beziehen sich auf verschiedene Ausfahrten und Verbindungen; ordnen Sie sie entsprechend Ihrer geplanten Route ein.

Praliné vor Ort

Maison Caffet betreibt in Saint-Parres-aux-Tertres eine Chocolaterie-Pâtisserie, die auf Praliné spezialisiert ist. Prüfen Sie vor dem Besuch die Öffnungsdetails, wenn Sie diesen Stopp einplanen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Traînel, La Villeneuve-au-Châtelot, Landreville, Villeret, Saint-Pouange, Arcis-Sur-Aube, Joncreuil, Isle-Aumont

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aube.

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