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Bugnières verbindet markierte Fußwanderungen mit einer Ortsgeschichte, die sich an einem konkreten Bauwerk festmachen lässt, und einem Besuch rund um Johannisbeeren und ihre Verarbeitung. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich damit eine klare Wahl zwischen Zeit auf den Wegen, einem kulturellen Schwerpunkt und einem Besuch mit Verkostung. Wer zunächst eine Ferienwohnung sucht, kann den gewünschten Schwerpunkt als Ausgangspunkt nehmen: Soll die Route den Aufenthalt prägen, oder gehören Kirche und Domaine des Rubis ebenso dazu?

Wanderwege und benannte Routen

Bugnières ist Ausgangspunkt für Fußwanderungen auf 30 markierten Wegen; für 28 davon stehen GPS-Tracks zur Verfügung. Wenn Sie Ihre Tage mit Wandern füllen möchten, bietet diese Auswahl verschiedene markierte Routen, während die GPS-Tracks zusätzliche Orientierung bei der Vorbereitung geben. Prüfen Sie die Routendaten und Tracks vor der konkreten Planung erneut, da sich die Angaben ändern können. Der Circuit du Colombier führt durch Bugnières; seine Trassenführung kann von der Parkverwaltung angepasst werden. Auch der Abschnitt Richebourg–Faverolles des GR145 Via Francigena führt durch die Gemeinde; die Angabe bezieht sich auf diesen Abschnitt, nicht auf den gesamten Fernweg. Im Wegenetz können Sie damit entweder nach einem der beiden Namen planen oder die weiteren markierten Wege als Ausgangspunkt nehmen.

Ortsgeschichte und geschützte Landschaft

Die Église Notre-Dame-de-la-Nativité wurde zwischen 1826 und 1828 versetzt und mit Steinen aus den Steinbrüchen von Bugnières wiederaufgebaut. Ihre Baugeschichte verbindet die Veränderung des Standorts mit einem konkreten Bezug zur lokalen Materialgewinnung.

Daneben ist die Pelouse de « Champ Corot » in Bugnières eine geschützte Trockenrasenfläche von 12,026 Hektar. Als benannte, geschützte Fläche ergänzt sie die Ortsgeschichte um ein eigenständiges Landschaftsthema.

In der Nähe von Bugnières liegen die Souterrains de Beauvoisin. Ihr unterirdischer Saal gliedert sich in drei gewölbte Schiffe, die von 14 Pfeilern getragen werden; die Galerie ist 232 Meter lang. Bei den Anlagen befinden sich außerdem die Überreste des Château du marquis de Capizucchi. Die Souterrains sind in Privatbesitz und nicht für Besucher zugänglich. Berücksichtigen Sie diese Grenze bei Ihrer Planung: Die Anlage gehört zum historischen Kontext der Umgebung, ist aber kein Besuchsziel.

Johannisbeeren und ein Besuch im Domaine des Rubis

Das in Bugnières gelegene Domaine des Rubis baut schwarze und rote Johannisbeeren an und verarbeitet diese Früchte zu fermentierten Getränken, Säften und aromatisierten Essigen. Ein immersiver Besuch dauert 1,5 bis 2 Stunden und gibt Einblicke in das Cuvage, das Herstellungswissen sowie die Verarbeitung von Cassis und roten Johannisbeeren; anschließend gibt es eine Verkostung der eigenen Kreationen mit lokalen Produkten. Wenn Sie den Besuch einplanen, prüfen Sie die aktuellen Details vorab, denn touristische Besuchsangaben können sich ändern.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Marne.

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