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Wer eine Ferienwohnung in Villars-En-Azois sucht, kann die Ortswahl an drei konkreten Themen ausrichten: dem Château, der Kirche Saint-Félix-Saint-Augebert und dem Gemeindewald. Das Château verbindet einen erhaltenen Renaissance-Turm mit einer Residenz des 18. Jahrhunderts und einem Gemüsegarten am Ort früherer Wassergräben. Dazu kommen die Architektur der Kirche, ein in ein Natura-2000-Vogelschutzgebiet einbezogener Wald und jährlich organisierte lokale Veranstaltungen. So lässt sich entscheiden, ob bei der Auswahl des Reiseziels Baugeschichte, Landschaft oder ein bestimmter Veranstaltungstermin den Ausschlag geben soll.

Château: Turm, Residenz und Gemüsegarten

Der einzige erhaltene Rest des früheren Château de Villars-en-Azois ist der 1525 errichtete Turm. Als Renaissance-Turm beherbergt er eine Sammlung von Werkzeugen und Gerätschaften der regionalen volkstümlichen Tradition. Hier treffen ein präzises Baudatum und eine Sammlung mit Bezug zur regionalen Alltagskultur aufeinander.

Von diesem älteren Bauwerk zu unterscheiden ist die heutige Residenz des Château: Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist im Stil Louis XVI gehalten. Zum Denkmalschutz gehören die Fassaden und Dächer, der Kamin des Salons im Erdgeschoss sowie der vollständig erhaltene Turm des 16. Jahrhunderts. Die Eintragung erfolgte durch Erlass vom 26. August 1988.

Ein Gemüsegarten ergänzt das Château am Ort der früheren Wassergräben. Die Zeitbezüge ordnen damit unterschiedliche Details ein: den Bau des Turms, die Residenz und die Eintragung unter Denkmalschutz. Wenn Sie sich für historische Architektur interessieren, bietet dieser Vergleich einen konkreten Einstieg in die Baugeschichte des Ortes.

Kirche Saint-Félix-Saint-Augebert

Die Kirche Saint-Félix-Saint-Augebert stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert und ist dem heiligen Félix und Augebert geweiht. Ihr Chor hat abgeschrägte Seiten und wird durch vier große Rundbogenfenster erhellt. Für die architektonische Einordnung zählen hier neben dem Alter vor allem diese Merkmale des Chors und seiner Fenster. Zusammen mit der Residenz des Château ergibt sich ein Vergleich zweier Bauwerke aus dem 18. Jahrhundert: dort der Louis-XVI-Stil, hier die beschriebene Form des Chors.

Gemeindewald und Landschaftsraum Vallage

Der Gemeindewald umfasst 510 Hektar und ist in ein Natura-2000-Vogelschutzgebiet (ZPS) einbezogen. In seiner Zusammensetzung entfallen 43 Prozent auf Trauben- oder Stieleichen und 34 Prozent auf Buchen. Der Abstand zwischen den beiden angegebenen Anteilen beträgt neun Prozentpunkte. So lässt sich die Zusammensetzung anhand konkreter Zahlen einordnen, statt den Wald nur über seine Gesamtfläche zu betrachten.

Für dieselben 510 Hektar sind außerdem die Funktionen Landschaft, lokale Trinkwasserversorgung und Besucherempfang ausgewiesen. Diese Angaben unterscheiden sich in ihrer Aussage: Die Hektarzahl beschreibt den Umfang des Gemeindewaldes, die Prozentwerte seine Baumzusammensetzung und Natura 2000 die Einordnung als Vogelschutzgebiet. Im interkommunalen Gebiet der Communauté de communes des Trois Forêts gehört Villars-En-Azois zum Landschaftsraum Vallage.

Lokale Veranstaltungen einplanen

Die Association Villars-Loisirs organisiert in Villars-En-Azois jährlich verschiedene lokale Veranstaltungen. Dazu zählen gemeinsame Mahlzeiten, ein Belote-Wettbewerb, ein Spaziergang und ein Nachbarschaftsfest. Das Spektrum reicht damit von gemeinschaftlichen Essen bis zu Wettbewerb, Spaziergang und Fest. Wenn Sie Ihre Reise auf eine bestimmte Veranstaltung abstimmen möchten, prüfen Sie vorab den Termin.

Weitere Reiseziele entdecken: Val-De-Meuse, Choiseul, Le Châtelet-Sur-Meuse, Bayard-sur-Marne, Villegusien-Le-Lac, Peigney, Flagey, Rochetaillée.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Marne.

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