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Der Rundweg Autour de Montgenost bietet einen zeitlich umrissenen Einstieg in die Landschaft, während die Kirche Saint-Rémy-Saint-Hillaire einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte eröffnet. Auch der Weinbau prägt Montgenosts regionale Einordnung.

Weinbau und Landschaft

Montgenost zählt zu den Gemeinden der ZNIEFF Forêt domaniale de la Traconne, forêts communales et bois voisins à l'ouest de Sézanne. Die nationale Inventarfiche ist auf den 11. Juni 2024 datiert. Außerdem gilt Montgenost als besonders kalkhaltiger Bereich der Coteaux du Sézannais. Das Fortbestehen des Dorfes wird auf anhaltenden Weinbau zurückgeführt. Für den Spaziergang zeigt sich der Weinbezug auch in der Landschaft: Der Rundweg Autour de Montgenost führt durch Weinberghänge und Felder. Der lange ZNIEFF-Name verweist auf den Staatswald der Traconne, Gemeindewälder und benachbarte Gehölze westlich von Sézanne. Die kalkhaltige Einordnung der Coteaux du Sézannais beschreibt dagegen die Bodenbeschaffenheit und ergänzt so den Blick auf den Weinbau.

Ein konkreter Bezug zur Route touristique du Champagne ist Champagne Benoit Cocteaux in Montgenost, das an der touristischen Route liegt. Wenn Sie den Weinkeller in Ihren Besuchsplan aufnehmen möchten, prüfen Sie vor der Anreise die Besuchsmöglichkeiten.

Zwei Routen, zwei Orientierungen

Der Rundweg Autour de Montgenost ist etwa 2,5 Kilometer lang und dauert durchschnittlich 30 Minuten. Diese Angaben geben Ihnen einen konkreten zeitlichen Rahmen für einen Spaziergang. Auf dem Rundweg wird auch ein Schloss erwähnt: Pierre Legras de Vaubercey ließ es 1660 erbauen. Damit verbindet die Route das Landschaftsbild mit einem datierten Bezug zur Baugeschichte des Ortes.

Die Bethon-Schleife führt in Montgenost an der Kirche und dem ehemaligen Schloss vorbei und weiter zum Wald und einem Teich. Sie führt über einen Weg vom Hof Nuisement nach Montgenost. Die beiden Routen setzen unterschiedliche Orientierungsakzente: Autour de Montgenost ist mit Länge und Durchschnittsdauer beziffert, die Bethon-Schleife durch Orts- und Landschaftsmarken charakterisiert. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen vor Ort.

Geschichte in der Kirche

Ein Grab in der Kirche Saint-Rémy-Saint-Hillaire wird mit einem in Montgenost geborenen Musketier Ludwigs XVI. verbunden, der 1780 an Bord der Hermione ging. Die Grabgeschichte verknüpft den Ort mit einer konkreten Person und einem genau benannten historischen Jahr.

Auch zur Ausstattung der Kirche gehören lokale Geschichtsbezüge. 1880 leistete Charles III. in der Kirche Spenden. Die Familien Grimaldi und Le Gras de Vaubercey trugen zur Gestaltung der Kirchenfenster und zur Anschaffung hölzerner Altäre bei. Während das Grab an einen einzelnen Lebensweg erinnert, verweisen Fenster und Altäre auf Beiträge zur Gestaltung des Kirchenraums.

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