Zum Inhalt

Châtenois bietet für eine Entdeckungsreise verschiedene, klar unterscheidbare Schwerpunkte: kirchliche Baugeschichte, erhaltene Türme, wiederkehrende Juni-Veranstaltungen und Wege mit Blick auf die elsässische Landschaft. Die Kirche Saint-Georges und die Chapelle Sainte-Croix stehen für unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte; die Tour des Sorcières verbindet ein mittelalterliches Bauwerk mit einer ernsten historischen Erinnerung. Für die Planung kommen der Slow-Up und der Sentier des Murailles et des Vignes hinzu. Entscheidend ist, ob Sie Ihre Zeit eher Bauwerken, einem Veranstaltungstermin oder einem Spaziergang mit Panorama widmen möchten.

Kirchen und Türme: verschiedene Epochen

Die Kirche Saint-Georges wurde zwischen 1759 und 1761 errichtet. Beim Neubau blieb der Glockenturm der früheren romanischen Kirche erhalten und wurde integriert. Ihre Baugeschichte umfasst somit den Kirchenbau des 18. Jahrhunderts und ein Element des romanischen Vorgängerbaus. Auch der Schutzstatus unterscheidet einzelne Bauteile: Der Glockenturm ist als Monument historique klassifiziert, Kirchenschiff und Chor sind als Monument historique eingetragen.

Auf dem befestigten Friedhof von Châtenois ist die Tour des Sorcières der einzige erhaltene von mehreren Türmen. Das gotische Tor stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1830 umgebaut. Zugleich erinnert es an die in Châtenois abgehaltenen Hexenprozesse, bei denen mehrere der Hexerei beschuldigte Menschen verbrannt wurden. So treffen an diesem Bauwerk Architekturgeschichte und eine schwierige historische Erinnerung aufeinander.

Die Chapelle Sainte-Croix stammt aus dem Jahr 1709 und war ursprünglich mit einer Wallfahrt verbunden. Seit dem 29. Oktober 2001 ist sie als Monument historique eingetragen. Der Schutz umfasst jedoch nicht die Südtür und deren Vordach. Damit bietet die Kapelle einen weiteren historischen Bezugspunkt, der sich zeitlich und in seiner ursprünglichen Wallfahrtsverbindung von Saint-Georges und der Tour des Sorcières unterscheidet.

Juni zwischen Kulturerbe und Bewegung

Die Fête des Remparts findet jedes Jahr am zweiten Juniwochenende in den Straßen von Châtenois statt; die konkreten Veranstaltungstage können von Jahr zu Jahr variieren. Zum Programm gehören die Entdeckung des Kulturerbes und Vorführungen traditioneller Handwerke. Wenn Sie Ihren Besuch auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die Jahrestermine bei der Planung.

Der Slow-Up findet jedes Jahr am ersten Juniwochenende statt. Seine Strecke verläuft zwischen Sélestat, Châtenois und Bergheim auf der Route des Vins und der Véloroute du Vignoble. Sie können den Slow-Up zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Rollschuhen entdecken. Die beiden Juni-Veranstaltungen setzen damit unterschiedliche Akzente: Bei der Fête des Remparts stehen Kulturerbe und traditionelles Handwerk im Programm, beim Slow-Up die Strecke und die verschiedenen Arten, sie zu erkunden. Auch hier können die konkreten Veranstaltungstage je nach Jahr variieren.

Panorama und Routenplanung

Der Sentier des Murailles et des Vignes bietet Spaziergängern einen außergewöhnlichen Panoramablick auf die elsässische Ebene. In den Gemeinden Dieffenthal, Scherwiller und Châtenois umfasst der Weg 15 Entdeckungspunkte auf drei Routen. Die Beschreibung bezieht sich somit auf ein Angebot über mehrere Gemeinden hinweg.

Für die Entscheidung, ob diese Wanderoption zu Ihrer Planung passt, zählt neben dem Panorama auch die Zugänglichkeit: Der Sentier des Murailles et des Vignes ist nicht für Kinderwagen und nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Der Slow-Up lässt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Rollschuhen entdecken. Bauwerke, Juni-Termine und die Wege eröffnen so verschiedene Zugänge zu Châtenois, ohne dass daraus ein einheitliches Programm für alle Besuchenden werden muss.

Weitere Reiseziele entdecken: Mommenheim, Bernardvillé, Wimmenau, Hochfelden, Ichtratzheim, Itterswiller, Grandfontaine, La Petite-Pierre

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bas-Rhin.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.