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Colmar bietet für eine Kultur- und Genussreise mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: gotische Kirchen und markante Bauwerke, Museen, eine Markthalle sowie kommentierte Rundfahrten. Sie können Ihre Zeit danach gewichten, ob Architektur, Sammlungen, eine Fahrt oder regionale Küche den Ausschlag für Ihre Reise geben.

Architektur zwischen Kirche, Handel und Bahnhof

In der Fußgängerzone der Altstadt stehen die Stiftskirche Saint-Martin und die Dominikanerkirche als gotische Bauwerke. Die Dominikanerkirche beherbergt Martin Schongauers Werk „Die Madonna im Rosenhag“. Zur Architektur Colmars gehört auch die Maison des Têtes: Sie ist mit 106 größtenteils restaurierten Fratzenköpfen verziert, die an Fenstergewänden, Maßwerken und den Tafeln des zentralen Erkers sitzen.

Das 1480 errichtete Koïfhus diente als Umschlag- und Lagerort für eingeführte Waren. Das Bahnhofsgebäude wurde 1903 errichtet und besitzt einen Donjon, gemeißelte Symbole, eine zentrale Eingangshalle für Reisende und Buntglasfenster. An diesen Bauwerken lässt sich die Stadt nicht nur nach architektonischen Formen, sondern auch nach den unterschiedlichen Funktionen ihrer Gebäude betrachten.

Museen mit unterschiedlichen Sammlungen

Das Musée Unterlinden öffnete am 3. April 1853 erstmals für die Öffentlichkeit – in der renovierten Kirche des ehemaligen Klosters. Das Musée Bartholdi befindet sich im Geburtshaus von Auguste Bartholdi und zeigt in mehr als zwölf Räumen auf drei Etagen unter anderem Entwürfe, Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde, Gravuren und Kunstgegenstände. Die konkrete Präsentation im Museum kann sich ändern.

Im Musée du Jouet im Stadtzentrum reicht die Spielzeugsammlung vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ein besonderes Detail ist das Modelleisenbahnnetz, das sich über die gesamte zweite Etage erstreckt. Im Vergleich dazu bündelt das Musée Bartholdi unterschiedliche künstlerische Formen; im Musée du Jouet bilden Spielzeuge über einen langen Zeitraum den Schwerpunkt. Auch hier können sich Ausstellungen verändern.

Rundfahrten und Anreise einplanen

Für eine kommentierte Bootsfahrt dauert die Fahrt in einem flachbodigen Boot 25 Minuten. Sie führt durch das Viertel Petite Venise und zum Quai de la Poissonnerie. Der Petit Train touristique Blanc bietet eine etwa sieben Kilometer lange Rundfahrt durch Colmar, die 35 Minuten dauert; Audiokommentare gibt es in 16 Sprachen. Die angegebenen Zeiten zeigen zwei unterschiedliche Zeitformate: 25 Minuten auf dem Boot und 35 Minuten im Zug. Der Petit Train fährt saisonal, sein Fahrplan kann sich ändern; auch die Betriebszeiträume der Bootsfahrten können variieren. Prüfen Sie die aktuellen Informationen, bevor Sie eine Fahrt fest einplanen.

Vom Bahnhof verbindet der kostenlose Shuttle Cœur de Ville den Bahnhof mit dem Stadtzentrum: montags bis samstags alle 15 Minuten zwischen 9 und 19 Uhr. Da sich Fahrpläne und Betriebszeiten ändern können, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Angaben vor der Anreise.

Markthalle, regionale Küche und Radwege

Die Markthalle vereint etwa 20 Händler mit frischen Erzeugnissen. Dazu zählen Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren, Käse, Back- und Konditoreiwaren, Fisch sowie weitere regionale Spezialitäten. Die Händlerzusammenstellung kann sich ändern. Zum kulinarischen Angebot Colmars gehören außerdem Baeckeofe, Sauerkraut, Matelote du Rhin, Coq au Riesling, Lebkuchen, Kougelhopf und Munsterkäse.

Wenn Sie Radfahren in Ihre Reise einbeziehen möchten, gibt es in Colmar und seiner Umgebung zahlreiche Einrichtungen für Fahrräder sowie zahlreiche Radwege durch die Stadt und ihr Umfeld. Das ist ein eigener Schwerpunkt neben Museen, Bauwerken und regionaler Küche. Für Ihre Auswahl an Hotels in Colmar können Sie sich daran orientieren, welche dieser Seiten der Stadt Ihre Reise prägen soll.

Weitere Reiseziele entdecken: Oderen, Ingersheim, Carspach, Bartenheim, Le Bonhomme, Wuenheim, Vogelgrun, Dietwiller.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haut-Rhin.

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