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Ingersheim bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: den Teich und die Pflanzenwelt im Jardin du presbytère, den Parc de Mauriac mit Spielbereichen und Mosaiken sowie Bauwerke mit einer vielschichtigen Geschichte. So können Sie Ihre Entdeckungen nach eigenen Interessen ausrichten, statt alle Themen gleich zu gewichten.

Garten, Teiche und Skulpturen

Der Jardin du presbytère umfasst einen Teich. Unter dem Blätterdach einer prächtigen Trauerweide wachsen dort Pflanzen und Seerosen. Wer sich für Kunst im Freien interessiert, kann im Garten außerdem Holzskulpturen der Künstlerin Martine Lutz bewundern. Wasser, Pflanzen und Skulpturen geben diesem Ort unterschiedliche Blickpunkte, ohne dass dafür ein bestimmtes Besuchsprogramm vorausgesetzt werden muss.

Für die Orientierung zu den Teichen gibt es einen konkreten Zugang: Von einem Parkplatz aus sind sie über einen ausgeschilderten und gesicherten Fußweg erreichbar. Das ist ein hilfreicher Anhaltspunkt, wenn Sie diesen Teil Ingersheims einplanen. Eine Gehzeit oder Entfernung ist damit nicht verbunden; entscheidend für die Planung ist hier der beschriebene Weg vom Parkplatz zu den Teichen.

Park mit Spielbereichen und Mosaiken

Der Parc de Mauriac ist ein Stadtpark im Herzen von Ingersheim. Dort gibt es Spielbereiche für Kinder sowie eine permanente Mosaikausstellung des lokalen Künstlers Laurent Hunzinger. Damit kommen an einem benannten Ort zwei unterschiedliche Interessen zusammen: Spielmöglichkeiten für Kinder und ein dauerhaftes Kunstthema. Der Park ist eine andere Wahl als der Garten mit seinem Teich, den Seerosen und den Holzskulpturen.

Wer die Themen für den Aufenthalt abwägt, kann also zwischen Wasser und Gartenkunst einerseits und Park, Spielbereichen und Mosaiken andererseits unterscheiden. Diese Gegenüberstellung beschreibt unterschiedliche Schwerpunkte; sie setzt keine Verbindung der Orte zu einem gemeinsamen Rundgang voraus.

Kirche Saint-Barthélémy und Villa Fleck

Die Kirche Saint-Barthélémy ist eine Barockkirche. Ihre romanischen Fundamente wurden 1985 bei Bauarbeiten und Ausgrabungen entdeckt. Das Kirchenschiff wurde im 18. Jahrhundert nach einem Entwurf des Architekten Jean-Baptiste Alexandre Chassain aus dem Jahr 1766 wiederaufgebaut. Die Zeitangaben bezeichnen verschiedene Vorgänge: 1985 ist das Entdeckungsjahr der Fundamente, 1766 das Jahr des Entwurfs, während der Wiederaufbau dem 18. Jahrhundert zugeordnet wird. So lässt sich die Baugeschichte besser einordnen, ohne Entdeckung, Planung und Wiederaufbau miteinander zu verwechseln.

Ein anderes historisches Thema ist die Villa Fleck. Sie wurde 1926 als Herrenhaus mit einem Pförtnerhaus errichtet. Zum Gelände gehörten ein großer Gemüsegarten, ein Obstgarten, ein Schafstall und ein Geflügelhaus. Die Gärten und die Gebäude für Schafe und Geflügel erweitern den Blick über das Herrenhaus hinaus auf die unterschiedlichen Bestandteile des damaligen Geländes. Im Vergleich zur Kirche steht hier die Geschichte einer Villa samt Anlage im Mittelpunkt, dort die Baugeschichte eines Kirchengebäudes über mehrere Epochen.

Ein Rätselspaziergang als weitere Aktivität

Die „Balade au fil de l’eau“ ist ein Rätselspaziergang in Ingersheim. Damit steht neben den benannten Park- und Bauwerken auch eine Aktivität mit Rätselcharakter zur Auswahl. Prüfen Sie vor der Reise die aktuelle Verfügbarkeit der App. So lässt sich dieser Programmpunkt in die eigene Planung einordnen, ohne eine Dauer oder einen konkreten Verlauf vorauszusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lapoutroie, Soultz-Haut-Rhin, Ammerzwiller, Rammersmatt, Osenbach, Hochstatt, Mulhouse, Berrwiller.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haut-Rhin.

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