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Die leichte Rundwanderung Belvédère des Deux Lacs depuis le Brey setzt einen Naturakzent in Brey-Et-Maison-Du-Bois; Kirche, Gemälde und Kapelle ergänzen das Bild um religiöse Kunst und Baugeschichte. Mit dieser Mischung können Sie bei der Planung zwischen Wanderung und Kulturgeschichte gewichten, je nachdem, worauf Sie Lust haben.

Eine leichte Runde mit Wald, Wasser und Aussicht

Die Route Belvédère des Deux Lacs depuis le Brey ist eine leichte Rundwanderung über 5,1 Kilometer. Sie umfasst 162 Höhenmeter im Aufstieg und 158 im Abstieg. Start und Ziel liegen am Parkplatz der Mairie in Brey-Et-Maison-Du-Bois. Die leichte Einstufung lässt sich so getrennt von Distanz und Höhenprofil betrachten.

Die Route führt durch die Forêt du Mont-Sainte-Marie. Sie bietet Ausblicke auf die Sümpfe und Schilfbestände des Lac de Remoray sowie auf die Mündung der Drésine. Der Belvédère des Deux Lacs bietet einen bemerkenswerten Aussichtspunkt über ein Tal glazialen Ursprungs mit dem Lac de Remoray und dem Lac de Saint-Point. Zusätzlich umfasst die Wanderung einen Interpretationspfad zum Wasserkreislauf mit neun Entdeckerstationen für Familien. Während der Pfad den Wasserkreislauf in den Mittelpunkt stellt, prägen Wald, Feuchtgebiete und Seen die Landschaftsbilder.

Wenn Sie eine Wanderung auswählen, können Sie neben Länge und Höhenmetern auch zwischen Landschaftsblick und thematischem Entdeckerpfad unterscheiden. Die Runde verbindet damit konkrete Streckenangaben mit zwei unterschiedlichen Naturthemen: dem Blick auf Seen und Feuchtlandschaften sowie dem Wasserkreislauf.

Kirchen, Kapelle und sakrale Kunst

Die heutige Pfarrkirche Église Saint-Sébastien wurde 1837 errichtet und stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Frühere religiöse Gebäude wurden dabei ersetzt. In der Kirche befindet sich eine Statue der Vierge à l'Enfant aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Dargestellt ist die stehende Jungfrau mit Krone, Zepter und Mondsichel. Ein weiteres Werk ist das Gemälde „Vierge à l'Enfant, saint Jean-Baptiste et sainte Agnès de Rome“, das 1860 vom Kaiser gestiftet wurde. Die Statue gehört damit in eine andere Zeit als der Kirchenbau; das Gemälde fügt mit der Stiftung von 1860 einen dritten historischen Bezugspunkt hinzu.

Die Chapelle Sainte-Barbe wurde 2013 von der Gemeinde restauriert. Sie besteht aus einem einschiffigen Raum mit einem kleinen hölzernen Hochaltar, einem drehbaren Tabernakel und einer Statue der heiligen Barbara. „Einschiffig“ beschreibt die Grundform des Raums: Er besitzt ein Kirchenschiff. So lassen sich die architektonische Anlage und die drei benannten Ausstattungsstücke voneinander unterscheiden. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Abschnitte: Die Pfarrkirche wurde 1837 errichtet, während die Gemeinde die Kapelle 2013 restaurierte.

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