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Das Château de Joux prägt die historische Seite von La Cluse-et-Mijoux. Sie können es im Rahmen einer Führung oder auf eigene Faust über einen Entdeckungspfad erkunden. Zugleich ist das Château ein Gedenkort, der mit der Gefangenschaft und dem Tod von Toussaint Louverture verbunden ist. Seit 2004 bildet es die erste Station der Route des abolitions de l’esclavage im Osten Frankreichs. Die Verbindung aus Gedenkfunktion und Route zur Abschaffung der Sklaverei verleiht der Stätte einen klaren historischen Schwerpunkt. Als Monument historique wurde das Château durch Erlass vom 18. Juli 1996 eingestuft.

Kirchen, Kapellen und Fort Malher

Die örtlichen Sakralbauten ergänzen diesen Schwerpunkt mit unterschiedlichen Bau- und Ausstattungsdaten. Der Bau der Kirche Saint-Pierre de la Cluse begann 1698 und wurde 36 Jahre später abgeschlossen. Bemerkenswert ist ihre geschnitzte, polychrome und vergoldete Holzausstattung samt Statuen. Die Kapelle Notre-Dame de Montpetôt wurde 1626 gegründet; die Kapelle Mijoux stammt aus dem Jahr 1705 und besitzt einen Altarretabel aus dem 18. Jahrhundert. Die Kapelle Saint-Léger zeichnet sich durch ein charakteristisches Dach aus, das an ein kaiserliches Dach erinnert; sie gilt als vermutlich ältestes der örtlichen Oratorien. Fort Malher entstand zwischen 1843 und 1851. Zusammen ordnen diese Jahreszahlen lokale Sakralbauten und Fort Malher in eine Baugeschichte ein, die von der Gründung einer Kapelle bis zum 19. Jahrhundert reicht.

Wanderrouten in La Cluse-et-Mijoux

Für Wandernde führen mehrere benannte Routen durch La Cluse-et-Mijoux: der GR5, der Sentier Pédestre de l’Absinthe und die Grande Traversée du Jura à pied. Wer lieber auf einer Radroute plant, kann die Grande Traversée du Jura Cyclo berücksichtigen, die ebenfalls durch die Gemeinde führt. Eine konkret bemessene Option ist die mittelschwere PR-Rundtour „La Cluse et le Château de Joux“: Sie ist 11,6 Kilometer lang und dauert etwa drei Stunden. Am Fort Malher führt der Sentier Pédestre de l’Absinthe über einen kurzen Hin- und Rückweg vom befahrbaren Weg zu einem Aussichtspunkt. So stehen eine mit Länge und ungefährem Zeitrahmen umrissene Runde und ein kurzer Weg zu einem benannten Aussichtspunkt als unterschiedliche Wandermöglichkeiten zur Wahl.

Feuchtgebiete, Felsen und Aussichtspunkte

Auch die Landschaft ist durch konkrete Lebensräume und Aussichtspunkte geprägt. Zu den Bords du Doubs à la Cluse gehören Feuchtgebiete in den Tälern beiderseits des Château de Joux. An den umliegenden Felsen und Hängen der Bords du Doubs à la Cluse befinden sich Trockenrasen und Schluchtwälder. Der Point de Vue du Fer à Cheval bietet einen Blick auf das Doubs-Tal. Eine ZNIEFF-I-Zone umfasst das Plateau du Gérot und den Vorsprung des Château de Joux. Außerdem schützt eine Natura-2000-Sondererhaltungszone das Gelände des Château sowie die umliegenden Hänge, Felsen und Felsvorsprünge.

Weitere Reiseziele entdecken: Pierrefontaine-les-Varans, Bonnay, Hauterive-La-Fresse, Mouthier-Haute-Pierre, Bremondans, Geneuille, Les Combes, Consolation-Maisonnettes

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Doubs.

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