Oye-et-Pallet lässt sich über zwei unterschiedliche Rundwege und markante Bau- und Kunstdetails kennenlernen. Der Grands communaux führt vom Tal des Doubs auf das Plateau; die Tour du Lac de Saint-Point ist eine schwierige, fünfstündige Runde, auf der am Ufer Blässhühner und Graureiher beobachtet werden können.
Zwei Rundwege im Vergleich
Der Rundweg Grands communaux ist als PR-Route ausgewiesen. Er ist 6,6 Kilometer lang und dauert 2 Stunden und 30 Minuten; Auf- und Abstieg umfassen jeweils 191 Höhenmeter. Die Strecke führt vom Tal des Doubs über das darüberliegende Plateau durch Wälder und Gemeindeflächen.
Die Tour du Lac de Saint-Point beginnt und endet in La Gouille in Oye-et-Pallet. Als schwierige PR-Rundstrecke umfasst sie 21,3 Kilometer, dauert fünf Stunden und weist jeweils 330 Höhenmeter im Auf- und Abstieg auf. Entlang des Ufers können Blässhühner und Graureiher beobachtet werden. So kommt zur langen Strecke ein konkreter Schwerpunkt für Naturbeobachtungen am Wasser.
Für die Zeitplanung ist der Unterschied deutlich: Grands communaux dauert halb so lang wie die Tour du Lac, die außerdem als schwierig eingestuft ist. Auch die Höhenmeter unterscheiden sich: je 191 auf der kürzeren und je 330 auf der längeren Runde.
Von Pontarlier aus verläuft die Zufahrt zum Rundweg Grands communaux über die RN57 in Richtung Lausanne, dann über die D437 und die Rue des Écoles. Parkplätze gibt es am Rathaus von Oye-et-Pallet. Da Streckenangaben und Zufahrtsdetails sich ändern können, prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.
Kirche Saint-Nicolas: Bau- und Kunstgeschichte
Die Kirche Saint-Nicolas bringt mehrere Bau- und Ausstattungsphasen zusammen. Ihr Glockenturmvorbau stammt aus dem Jahr 1749. Das Ensemble aus Hauptaltar, Tabernakel und Retabel wurde 1716 von François Gagelin ausgeführt. Der Retabel, also der Altaraufsatz, ist polychrom, vergoldet und als Denkmal geschützt. Die Glasfenster entwarf Serge Rezvani um 1956; ausgeführt wurden sie vom jungen Glasmaler Paul Virilio.
Die kirchlichen Details reichen damit von der Ausstattung des frühen 18. Jahrhunderts bis zu den Fenstern der Mitte des 20. Jahrhunderts. Verschiedene historische Etappen werden an einem Bau greifbar.
Oratoire Notre-Dame des Côtes: kleines Bauwerk, weiter Blick
Das Oratoire Notre-Dame des Côtes ist ein ockerfarbener Steinbau von 1,60 Metern Höhe. Es liegt 500 Meter nördlich des Dorfes und nur wenige Meter von der Kapelle entfernt, die 1871 unter derselben Widmung errichtet wurde. Von dort reicht der Panoramablick über das Tal des Doubs und seine Mäander flussabwärts des Lac de Saint-Point. Der geringe Maßstab des Oratoire und die weite Landschaft, die der Blick umfasst, setzen Bauwerk und Umgebung in einen klaren Kontrast.
Weitere Reiseziele entdecken: Les Fourgs, Les Combes, Bonnétage, Sochaux, Rochejean, Verrières-de-Joux, Pontarlier, Clerval
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Doubs.