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Quingey verbindet die Uferlandschaft der Loue mit Wegen an der Côte de Moini und einer Ortsgeschichte, die sich in Bauwerken und früheren Arbeitsorten zeigt. Für die Planung sind zwei Fragen hilfreich: Möchten Sie eher draußen unterwegs sein oder historische Spuren erkunden? Die Routen unterscheiden sich durch ihre Startpunkte und Schwerpunkte; Schloss, Kirche, Kapelle und Loue-Brücke markieren wiederum verschiedene Epochen. So können Sie Natur und Kulturerbe als getrennte oder gemeinsame Interessen für Ihren Aufenthalt betrachten.

Zwischen Loue und Côte de Moini

Quingey liegt am Ufer der Loue zwischen Kalksteinfelsen und grünen Wiesen. Oberhalb des Ortes liegt die Côte de Moini an einem bewaldeten Hang, der das Überschwemmungsbett der Loue begrenzt. So stehen der Flussraum und die Landschaft der Côte als unterschiedliche Motive nebeneinander.

Die Route Bois de Moini beginnt und endet am Parkplatz des Roches oberhalb von Quingey. Von den Rasenflächen des ENS aus bietet sie Ausblicke auf Quingey und das Loue-Tal. Drei Wander-Rundwege an der Côte de Moini starten am Parkplatz der Ziegenfarm an der RD 13 in Richtung Abbans-Dessus. Sie führen durch kalkliebende Rasenflächen und machen deren typische Tier- und Pflanzenwelt sowie die Geschichte des Ortes erlebbar.

Für die Wahl lassen sich die Schwerpunkte gegenüberstellen: Bois de Moini verbindet eine Rundroute mit Ausblicken auf Ort und Tal; auf den drei Rundwegen stehen die kalkliebenden Rasen mit ihrer Natur- und Ortsgeschichte im Vordergrund. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Zugangsangaben zur jeweiligen Route.

Historische Bauwerke und ihre Zeitspuren

Das gräfliche Schloss von Quingey wurde im 13. Jahrhundert errichtet, im 15. Jahrhundert umgebaut und ist seit 1991 als Monument historique eingetragen. Es gilt als mutmaßlicher Geburtsort von Papst Calixtus II. Die Kirche Saint-Martin wurde im 18. und 19. Jahrhundert wiederaufgebaut und beherbergt von Giacomotti signierte Gemälde. Die Kapelle der Bruderschaft vom Kreuz stammt aus dem 17. Jahrhundert. Auch die Brücke über die Loue bietet eine eigene Zeitfolge: Sie geht auf 1590 zurück und wurde 1844 etwas flussaufwärts wiederaufgebaut.

Arbeitsgeschichte und Führung

Zum industriellen Erbe gehören die ehemaligen Schmieden von Quingey, später eine Kleinmetallurgiefabrik. Die „molins“ von Quingey werden bereits in einer Urkunde von 1477 erwähnt. Für einen geführten Blick auf die Ortsgeschichte dauert die Führung „Il était une fois… Quingey“ eine Stunde und wird von einer Guide-conférencière beziehungsweise einem Guide-conférencier geleitet. Die einstündige Dauer gibt Ihnen einen konkreten Zeitrahmen für diesen Programmpunkt. Wenn Sie die Führung einplanen, prüfen Sie vorab den Termin.

Unterwegs an der Loue

Entlang der Ufer der Loue bei Quingey sind Spaziergänge und Radtouren möglich. Im Zentrum von Quingey hat eine Fischaufstiegsanlage dazu beigetragen, den Bestand des gefährdeten Aprons zu erhalten oder zu vergrößern. Damit ergänzen Wege am Wasser und ein ökologischer Bezug zur Fischwelt die Bau- und Ortsgeschichte.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Doubs.

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