Das Naturprofil von La Rosière reicht von einem nährstoffarmen Teich bis zu einem Wanderweg, der in der Nähe eines historischen Forts verläuft. Daneben stehen Zeugnisse der Ortsgeschichte und winterliche Aktivitäten. Für die Reiseplanung lassen sich so unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Landschaft und Pflanzenwelt, der Rundweg Le Roséria oder Langlauf und Schneeschuhwandern.
Moor, Teich und Pflanzenwelt
Das ZNIEFF-Gebiet des Typs 1 „Tourbière en Ronde Fin et Étang de Bachetey“ umfasst La Montagne und La Rosière. Ein Teil dieses Naturprofils ist der Étang Bachetey: Der Teich ist oligotroph, also nährstoffarm, und sein Wasser ist sauer. Die ökologische Einordnung macht den Teich zu einem markanten Naturthema der Gegend, neben den Wander- und Winterangeboten.
Im Étang Bachetey gibt es bemerkenswerte schwimmende Wasserpflanzengemeinschaften. Dazu gehören schmalblättriger Igelkolben und Zwergseerose; beide Pflanzen sind in der Franche-Comté geschützt. Zur charakteristischen Flora der Tourbière en Ronde Fin und des Étang Bachetey zählen außerdem vier national geschützte Pflanzen: „laîche des bourbiers“, „scheuchzérie des marais“, „rossolis à feuilles rondes“ und „rossolis à feuilles intermédiaires“. Die verschiedenen Schutzangaben unterscheiden dabei zwischen regional geschützten Wasserpflanzen und den vier national geschützten Arten.
Le Roséria und lokale Geschichte
Der Wanderweg Le Roséria verläuft in der Nähe des Fort de Rupt. Das Fort ist Teil eines Séré-de-Rivières-Verteidigungssystems aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Rundweg lädt dazu ein, Kreuze, Kalvarienberge, Brunnen, abgelegene Weiler und ehemalige Bauernhöfe der Südvogesen zu entdecken. So führt das Thema Wandern hier auch zu den historischen und ländlichen Elementen, die den Rundweg prägen.
Ausgangspunkt von Le Roséria ist die Fontaine im Hof des Rathauses von La Rosière. Sie liegt unmittelbar an der touristischen Haltestelle und ist damit ein konkreter Orientierungspunkt für den Beginn des Weges. Die Fontaine wurde um 1880 errichtet und 1999 von Christian Bergeret, einem Architekten aus Vesoul, renoviert. Bauzeit und spätere Renovierung geben dem Brunnen eine eigene lokale Geschichte, unabhängig von der militärischen Geschichte des nahe gelegenen Forts.
Ein weiteres bemerkenswertes Element ist die Table du partage, ein öffentliches Kunstwerk am Rathaus. Tief in die Table ist eine blaue Linie eingraviert, die die Wasserscheide darstellt. Damit tritt neben den historischen Bauwerken auch eine bildliche Darstellung der Landschaft in den Ortsraum.
Wandern und winterliche Aktivitäten
Für Winteraktivitäten gibt es zwei konkret benannte Bezugspunkte. Am Fort de Rupt beginnen Loipen für den Skilanglauf und Wege für Schneeschuhwanderungen. Das Domaine nordique des 1000 Étangs liegt auf den Höhen der Gemeinden La Montagne und La Rosière; dort kann man Skilanglauf, Skating und Schneeschuhwandern betreiben. Skilanglauf und Schneeschuhwandern kommen an beiden Stellen vor, während Skating beim Domaine nordique genannt ist.
Wenn Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts wählen, lässt sich Le Roséria damit von den Winteraktivitäten unterscheiden: Der Rundweg verbindet Wandern mit Kreuzen, Brunnen, Weilern und früheren Bauernhöfen; die genannten Loipen, Wege und Sportarten richten den Blick auf den Winter. Diese Gegenüberstellung hilft, die Themen der Reise zu ordnen, ohne eine bestimmte Dauer oder ein festes Programm vorauszusetzen.
Auch die Cascade du Tampa gehört zu den Naturmerkmalen der Gegend. Der felsige Wasserfall liegt auf Privatgelände am Rand der D 237 zwischen den Dörfern Corravillers und La Rosière. Der Privatgrund ist dabei ein wichtiger Teil der Ortsbeschreibung.
Weitere Reiseziele entdecken: Gy, Errevet, Servance, Vesoul, Chariez, Cirey, Esprels, Port-Sur-Saône
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Saône.