Zum Inhalt

Graye-et-Charnay liegt im ländlichen Tal des Suran. Die landwirtschaftlich geprägte Landschaft dient hauptsächlich der Rinderhaltung, und der Ort besteht aus den drei Weilern Graye, Charnay und Les Carrats. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit mehrere Anknüpfungspunkte: ein markiertes Wanderwegenetz, die Flusslandschaft und Zeugnisse der Ortsgeschichte.

ViaCluny und der Weg entlang des Suran

ViaCluny ist ein 550 Kilometer langes, markiertes Wanderwegenetz zwischen der Schweiz und Frankreich. Der Weg verläuft entlang des Suran bis nach Graye-et-Charnay und anschließend weiter nach Gigny. Die Gesamtlänge beschreibt das Netz; für Ihre eigene Planung zählt der jeweilige Abschnitt, den Sie gehen möchten. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen, denn sie können sich ändern. So lässt sich der Bezug des Ortes zu ViaCluny einordnen, ohne die Länge des gesamten Wegenetzes mit einer einzelnen Wanderung gleichzusetzen.

Flusslandschaft und Naturgebiete

Im Naturinventargebiet Le Suran gliedern Hecken die Wiesen, kleine Gehölze durchsetzen die Flächen, und am Fluss wächst Ufervegetation. Das Gebiet umfasst 716,31 Hektar und ist in das Natura-2000-Netz Petite Montagne du Jura einbezogen. Die auf den 12. Juni 2025 datierte Inventarbeschreibung nennt fünf Biberfamilien, die dort angesiedelt sind und sich fortpflanzen. Auch das Tal des Suran bei Graye-et-Charnay wird von europäischen Bibern aufgesucht. Wiesen, Hecken und Flussufer prägen damit den Naturbezug dieses ländlichen Tals.

Ein weiterer Naturbezug ist die Falaise du Fays et Grotte de Gigny. Das Naturinventargebiet umfasst Graye-et-Charnay und besteht aus einem Mosaik offener und bewaldeter Ökosysteme. Die 2014 aktualisierte Gebietsaufnahme bezieht es in das Natura-2000-Netz Petite Montagne du Jura ein; die Höhle gehört außerdem zum regionalen Netzwerk der Höhlen des Schreibers-Fledermausflughunds in der Franche-Comté. Für die Felsspalten der Falaise du Fays nennt die Aufnahme Wanderfalkenbrut. So stehen die Wiesen und Ufer des Suran neben einem anderen Landschaftsbild aus Fels, offenen Flächen und Wald.

Kirche, Steinbruch und Mühlengeschichte

Die Église Saint-Saturnin steht auf einem natürlichen Felsvorsprung. An der Kirche bietet eine hundertjährige Linde ein Panorama über das Tal des Suran. Kirche und Aussichtspunkt verbinden die Ortsgeschichte mit der Lage über dem Tal.

Auch die Carrière des Carrats verweist auf die Arbeit mit Stein: Im 19. und 20. Jahrhundert wurde dort im Stufen- oder Grubenabbau gearbeitet. Eine historische Winde zur Gewinnung und Bewegung der Steinblöcke ist noch vorhanden. Der Ort ist damit zugleich mit der landwirtschaftlichen Landschaft und einer dokumentierten Abbaugeschichte verbunden.

Beim Moulin des Prés führen die Angaben durch mehrere Zeitpunkte. Der östlich des Flusses gelegene Gebäudeteil wurde 1850 von Joseph Convert wiederaufgebaut und 1891 als Getreidestampfe und Hanfstampfe bezeichnet. Eine Bestandsaufnahme von 1993 verzeichnete noch eine Wasserturbine, eines der beiden metallenen oberschlächtigen Wasserräder und drei Paar Mühlsteine. Das Rad war etwa drei Meter im Durchmesser und einen Meter breit.

Den Aufenthalt nach eigenen Schwerpunkten planen

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie zunächst Ihren Reiseanlass gewichten: ViaCluny setzt den Schwerpunkt auf das Wandern, während Surantal und Ortsgeschichte weitere Themen für den Aufenthalt bieten. Überlegen Sie, ob der Weg oder die Landschaft und das Kulturerbe im Mittelpunkt stehen sollen, bevor Sie Angebote vergleichen. So richtet sich die Wahl des Reiseziels nach den Entdeckungen, die Sie interessieren, statt eine feste Tagesfolge vorauszusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Cuvier (Jura), Bletterans, Villechantria, Les Piards, Foucherans, Jouhe, Lac Des Rouges Truites, Blois-Sur-Seille.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jura.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.