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Bray-Et-Lû liegt im Tal der Epte. Die Voie verte de la vallée de l’Epte, die Rundwanderung „V2 – Autour du marais“, Notre-Dame und die Moulin de Pont Rû zeigen unterschiedliche Natur- und Kulturschwerpunkte.

Wege im Tal der Epte

Die Voie verte de la vallée de l’Epte verläuft 28 Kilometer durch das Tal zwischen den Wiesen am Fluss. Sie eignet sich zum Laufen, Gehen, Rollerskaten und Radfahren und ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die genannten Nutzungen decken verschiedene Formen der Bewegung ab; die Streckenlänge gibt zugleich einen konkreten Maßstab für die eigene Planung. Die Rundwanderung „V2 – Autour du marais“ setzt einen anderen Akzent: Sie durchquert Bray-et-Lû und führt anschließend zum Parkplatz zurück. Ein Aussichtspunkt über dem Tal der Epte ergänzt den Rundweg um ein klares Landschaftsziel. Wenn Sie Radfahren oder Rollerskaten als Schwerpunkt setzen, bietet die Voie verte die passenden genannten Nutzungen; für eine Rundwanderung durch den Ort mit Aussicht ist V2 der passendere Bezugspunkt.

Kalkstein an der Côte de Baudemont

An der Côte de Baudemont tritt ein seltener Aufschluss des Vigny-Kalksteins zutage. Das Gestein wurde früher in einem unterirdischen Steinbruch abgebaut. So treffen zwei zeitliche Perspektiven aufeinander: Der Kalkstein tritt heute zutage, sein Abbau gehört zur früheren Nutzungsgeschichte. Der geologische Blickwinkel ergänzt die Weg- und Talthemen um eine konkrete Spur der Landschafts- und Rohstoffgeschichte.

Notre-Dame: Baustil und Baugeschichte

Die heutige Kirche Notre-Dame ist im romanisch-gotischen Stil errichtet. Sie wurde von 1877 bis 1881 aus Haustein aus den Steinbrüchen von Saint-Gervais erbaut und ersetzte einen Bau aus dem 12. Jahrhundert. Die Bauzeit ordnet den heutigen Bau ins späte 19. Jahrhundert ein, während sein Vorgänger bis ins Mittelalter zurückreicht. Am Kirchturm befinden sich vier Zinkpyramidionen, die von der Fabrik Vieille Montagne gestiftet wurden. Damit gehören Stil, Materialherkunft und die Geschichte des ersetzten Vorgängerbaus zu den verschiedenen Aspekten, die Notre-Dame prägen. Romanisch-gotisch bezeichnet die Verbindung romanischer und gotischer Bauformen.

Die Moulin de Pont Rû

Die Moulin de Pont Rû wurde im 20. Jahrhundert in ein Sägewerk umgewandelt. Seit 2018 gibt es dort einen ökologischen und sozialen Dritten Ort, den die Association du Moulin de Pont Rû eingerichtet hat. Die beiden Stationen erzählen von unterschiedlichen Nutzungen der Mühle: der Umwandlung zum Sägewerk und später der Einrichtung des sozial-ökologischen Ortes. Dabei kann sich die Programmgestaltung ändern. Wenn Sie die Mühle als konkreten Programmpunkt vorsehen, informieren Sie sich vorab über das aktuelle Programm.

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