Basì gilt als die bedeutendste archäologische Stätte und gab einer Periode des korsischen Neolithikums ihren Namen. Archäologische Zeugnisse, Kirchen, das Feuchtgebiet Tanchiccia und Küstenangebote eröffnen in Serra-Di-Ferro verschiedene Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt: von steinernen Monumenten und sakraler Architektur bis zu Naturbeobachtung und Wassersport.
Archäologie und Kirchen
A Stazzona ist ein Dolmen aus zehn Steinplatten und einer Deckplatte. U Paladinu, oberhalb von Suara, zeigt eine andere Form: Die Statue-Menhir ist drei Meter hoch und wiegt mehr als eine Tonne. So stehen zwei sehr unterschiedliche steinerne Monumente neben der Bedeutung von Basì für die korsische Vorgeschichte.
Auch die Kirchen bieten verschiedene Anknüpfungspunkte. Im Dorf Serra-Di-Ferro kann die Kirche Sant’Antonu besichtigt werden; sie stammt aus dem 19. Jahrhundert. Wenn Sie den Besuch fest einplanen, klären Sie die Öffnung vorab. Die Kirche San Marcu in Tassinca wurde 1858 von den Einwohnern von Tassu erbaut und vollständig restauriert. San Ghjaseppu wurde ebenfalls restauriert; ihr Glockenturm hat drei Glocken.
Die Pfarrkirche Saint-Antoine abbé fällt durch ihren langgestreckten Grundriss auf. Ihr einschiffiges Langhaus ist mit einem Tonnengewölbe mit Lunetten überwölbt; auch der Chor hat ein Tonnengewölbe. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier konkrete Merkmale, die sich von den freistehenden Steinmonumenten unterscheiden.
Eine weitere historische Station ist Torre Vecchia, eine verfallene genuesische Beobachtungsturmruine nahe Castellu westlich von Porto Pollo. Für einen Besuch sollten Sie den Zugang vorab klären, statt einen unkomplizierten Weg vorauszusetzen.
Tanchiccia und die Küste
Der Étang de Tanchiccia liegt in der Gemeinde Serra-Di-Ferro. Das Feuchtgebiet umfasst 28 Hektar innerhalb eines 80 Hektar großen sensiblen Naturgebiets und ist als ZNIEFF des Typs 1 erfasst. Das Schilfgebiet von Tanchiccia erstreckt sich über etwa 18 Hektar und ist das größte Schilfgebiet in Corse-du-Sud. Seit 2016 gibt es am Étang Fußwege, Beobachtungsstellen, einen Aussichtsturm und einen Rastplatz. Damit stehen neben den Kulturstätten auch Wege und Einrichtungen für Naturbeobachtung zur Auswahl.
Der Strand von Cupabia gilt als schön und naturbelassen und ist von Serra-Di-Ferro aus über die D155 erreichbar. Ein Küstenweg führt vom Strand zum genuesischen Turm von Capanella und bietet Ausblicke über die Bucht von Cupabia. Da die Wegbedingungen variieren können, prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.
Wassersport in Porto Pollo
Das Centre nautique de Porto Pollo bietet Segeln, Wasserski und Wakeboard sowie Katamaran- und Windsurfkurse an. Zur Miete gibt es Kajaks, Stand-up-Paddleboards, Tretboote, Windsurfbretter und führerscheinfreie Motorboote. Das Angebot und der Saisonbetrieb sollten Sie vor der Reise prüfen.
Abbartello Kayak Nature bietet in Porto Pollo Kajakausflüge auf dem Meer bei Sonnenaufgang, tagsüber und bei Sonnenuntergang an. Die drei genannten Zeitfenster geben Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten, einen Ausflug in den Tagesablauf einzuordnen. Auch bei diesem Angebot empfiehlt sich eine Prüfung vor der Reise, da der Betrieb saisonal ist.
Am Hafen Jean-Baptiste TOMI in Porto Pollo können Sie Informationen zu Tarifen und Reservierungen einholen. Hafenverfahren und Kontaktdaten können sich ändern; eine aktuelle Nachfrage hilft, die Planung auf den jeweiligen Stand zu bringen.
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