Antisanti bietet unterschiedliche Schwerpunkte: Panoramablicke auf Elba und Monte Cristo, historische Steindetails in der Dorfarchitektur und Angebote auf der Ferme Sorbelle im Ortsteil Sorbelle. So lässt sich ein Interesse an Landschaft, Baugeschichte oder Pflanzen und Destillation gezielt in den Mittelpunkt stellen.
Wege und Panoramablicke
Der Sentier d’Antisanti / Pont Genois verläuft linear von Piedicorti nach Antisanti. Prüfen Sie die Routendaten vor der Fahrt erneut, da sie sich ändern können. Die Richtung ist ein konkreter Planungspunkt: Piedicorti ist der Ausgangsort, Antisanti das Ziel.
Die Route bietet eine panoramische Aussichtspause. Auf der einen Seite reicht der Landschaftsblick zu den schönsten Gipfeln, auf der anderen zu den Inseln Elba und Monte Cristo. Auch der Sentier d’Antisanti / Purizzone bietet eine Panoramapause mit Blicken zu den schönsten Gipfeln und den beiden Inseln. Beide Wege setzen damit einen ähnlichen landschaftlichen Akzent; beim Pont Genois kommt der lineare Verlauf zwischen Piedicorti und Antisanti hinzu.
Architektur und Ortsgeschichte
Die Église Saint Pierre aux Liens d’Antisanti ist eine Barockkirche im Herzen des Dorfes. Sie wurde 1844 erweitert. Bei einer Restaurierung wurde die Statue des Herkules, die die Kanzel trug, durch einen Engelskopf ersetzt. Die Erweiterung betrifft die Baugeschichte; der Austausch an der Kanzel ist ein Detail der Ausstattung.
Das Haus A Casa Pietrana gilt als ältestes Haus im Dorf Antisanti. Über der Tür befindet sich ein Stützstein, der mit einem Kreuz und vier Rundmedaillons verziert ist. Die Skulptur stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Das Haus kann nicht besichtigt werden.
A Casa Marianaghja ist auffallend hoch und schmal. Über dem Fenster im ersten Stock befindet sich ein Stein, der für das 15. Jahrhundert charakteristisch ist. Auch dieses Haus kann nicht besichtigt werden. Der Vergleich mit A Casa Pietrana liegt in den Details: Dort prägen der Stützstein über der Tür und seine Verzierungen den Befund, hier der Stein über dem Fenster des ersten Stocks.
A Caserna ist ein großes Gebäude am hinteren Ende des Dorfes Antisanti. Zur Zeit des berüchtigten Banditen Gallochju beherbergte es einst die Gendarmerie; das Gebäude kann nicht besichtigt werden. Während die beiden Häuser durch architektonische Merkmale charakterisiert sind, erzählt A Caserna von einer früheren Nutzung.
Pflanzen und Produkte auf der Ferme Sorbelle
Auf der Ferme Sorbelle im Ortsteil Sorbelle ist eine selbstgeführte Besichtigung aromatischer und Heilpflanzen möglich. Eine halbtägige Einführung in die Destillation ätherischer Öle findet nach Terminvereinbarung statt. Die Formate unterscheiden sich im Ablauf: Die Pflanzenbesichtigung ist selbstgeführt, für die Einführung ist ein Termin zu vereinbaren.
Direkt auf dem Hof verkauft die Ferme Sorbelle Zitrusfrüchte, Olivenöl, ätherische Öle und Likör. Damit stehen neben den Pflanzen und der Destillation auch Hofprodukte als eigener Schwerpunkt zur Wahl.
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