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Der erste Bau der Zitadelle von Bastia war ein Donjon: Er wurde Ende des 14. Jahrhunderts im Auftrag des genuesischen Gouverneurs Leonello Lomelline errichtet. Dieser historische Anfang gibt der Stadt einen markanten Ankerpunkt. Bastias Entdeckungen reichen von Kirchen mit klaren Zeitmarken bis zu Wegen am Wasser und Grünräumen. So können Sie für Ihre Reise unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Kirchen und Geschichte entdecken

Die Kirche Saint-Jean-Baptiste, die größte Kirche Korsikas, wurde zwischen 1636 und 1666 erbaut. In ihr befindet sich eine auf 1742 datierte Schwalbennest-Orgelempore, geschmückt mit drei Gemälden zu Szenen aus dem Leben des heiligen Johannes des Täufers. Bauzeit und Ausstattung geben Ihnen zwei historische Bezugspunkte an demselben Ort.

Die Kathedrale Sainte-Marie wurde bereits zwischen 1604 und 1619 erbaut und der Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel geweiht. Ihre Bauzeit liegt damit vor der der Saint-Jean-Baptiste. Ein weiteres Detail sakraler Architektur finden Sie am Oratorium der Unbefleckten Empfängnis in Bastias Rue Napoléon: Sein Vorplatz ist mit einem Kieselmosaik gestaltet. Diese unterschiedlichen Zeitangaben und Details geben Kircheninteressierten mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für die Erkundung Bastias.

Alter Hafen, Gärten und Meerblicke

Der Alte Hafen liegt an einer Bucht, um die sich alte Gebäude im toskanischen Stil amphitheatralisch anordnen. Die Uferpromenade lädt ganzjährig zu Spaziergängen zwischen Cafés, Yachten und bunten Fischerbooten ein. Hier können Sie den Hafen und seine Umgebung bei einem Gang am Wasser erleben.

Auch die Gärten des Musée de Bastia liegen über dem Alten Hafen; von dort bieten sich Ausblicke auf die Inseln des toskanischen Archipels. Der Jardin Romieu überragt die Kais von Bastia. Seine Treppe führt unter Bäumen zwischen auf Sockeln stehenden Vasen, Statuen und einem Brunnen hindurch und bietet Meerblick. Beide Gärten eröffnen eigene Perspektiven auf Bastias Umgebung.

Wege und Freiräume im Stadtgebiet

Die Aldilonda ist ein 450 Meter langer Fuß- und Radweg am Meer entlang der Festungsmauern der Zitadelle. Sie verbindet den Norden und Süden Bastias. Damit ist sie eine klar umrissene Möglichkeit, zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs zu sein. Das Mantinum-Freilichttheater bietet mehr als 600 Sitzplätze und 2.000 Stehplätze; seine 16 Sitzreihen sind zum Alten Hafen ausgerichtet. Zum Mantinum-Projekt gehört außerdem ein Aufzug, der den Alten Hafen mit der Zitadelle verbinden soll.

Wenn Sie Zeit in einer Grünanlage verbringen möchten, bietet U Forte à A Croce eine andere Art des Aufenthalts: Der vier Hektar große Stadtpark liegt in den Höhen von Bastia und dient der Erholung, dem Spazierengehen und Freizeitaktivitäten. Der Weg U Guadellu ist für alle zugänglich und von Obstbäumen gesäumt. Entlang des Weges befinden sich Pergolen, Spielbereiche und Brunnen. So können Sie bei der Planung zwischen einer Strecke am Meer und unterschiedlichen Angeboten im Grünen wählen.

Hotels und Aufenthalt in Bastia planen

Bei der Suche nach Hotels in Bastia hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen: Kirchen und Zitadelle, Spaziergänge am Alten Hafen und Meer oder Zeit in den städtischen Grünräumen. Die beschriebenen Orte bieten dafür unterschiedliche Themen, von Baugeschichte über Wege am Wasser bis zu Parks. So richten Sie die Übernachtungssuche an Ihren eigenen Interessen und der Gestaltung Ihrer Aufenthaltstage aus.

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