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Auf dem sumpfigen Plateau von I Pozzi entspringt der Fium'Orbo; dort liegen sehr grüne, von Wasserlöchern durchsetzte Wiesen, die zu den korsischen Naturbesonderheiten zählen. Ghisoni verbindet dieses Landschaftsthema mit Hochgebirge, Wanderwegen sowie Bau- und Kunstgeschichte. Bei der Suche nach einem Hotel in Ghisoni hilft es, zuerst festzulegen, ob Natur und Wege, das Skigebiet oder historische Orte den Schwerpunkt des Aufenthalts bilden sollen.

Hochgebirge, Wald und Wege

Das Skigebiet Capanelle erstreckt sich von 1.580 bis 1.870 m Höhe und verfügt über drei Skilifte, darunter einen für Anfänger. Der Monte Renoso zählt mit 2.357 m zu den fünf höchsten Gipfeln Korsikas. Der Wald Forêt de Marmano repräsentiert den korsischen Hochlagenwald; zu seinen bewahrten Baumarten zählen Laricio- und See-Kiefern, Buchen, Weißtannen und Birken.

Ein Vergleich von I Pozzi mit dem Forêt de Marmano zeigt zwei unterschiedliche Landschaftsformen: offene, von Wasserlöchern durchsetzte Wiesen auf einem sumpfigen Plateau und einen Hochlagenwald mit verschiedenen Baumarten. Ghisoni gehört zum Parc Naturel Régional de Corse, dem Regionalen Naturpark von Korsika.

Die Schleife Croce à a Sarra dient als Einführung in die Botanik. Der Zugang zur Wanderung zum Lac de Bastani führt von Ghisoni über die D69 und anschließend über die D169 in Richtung des Skigebiets Ghisoni Capanelle; der Ausgangspunkt liegt am oberen Ende der Station. Eine andere Wegform ist die zehnte Etappe des GT20: Sie verläuft von Ghisoni nach Zicavu über etwa 45 km.

Die Wegformen helfen bei unterschiedlichen Planungsentscheidungen: Croce à a Sarra setzt einen botanischen Schwerpunkt, der Lac de Bastani ist ein Wanderziel mit konkret benanntem Zugang, und der GT20-Abschnitt ist eine Etappe mit zwei Endpunkten und ungefährer Länge. So können Sie zwischen botanischer Schleife, Wanderung zum See und Etappenplanung unterscheiden.

Kirchen, Kunst und Bergbaugeschichte

Die Kirche der Bruderschaft Sainte Croix stammt aus dem 15. Jahrhundert; ihr restauriertes Fresko ist als historisches Denkmal eingestuft. Die Kirche San Francheschinu stammt aus dem 17. Jahrhundert und gehört zum ehemaligen Kloster der Récollets. Die Kapelle Santa Croce beherbergt ein Fresko von Ignazio Saveriu Raffali aus dem Jahr 1752, das die „Beweinung Christi“ darstellt. Die Datierungen spannen vom 15. Jahrhundert bis 1752 und verbinden Kirchen- und Klostergeschichte mit einem konkret benannten Kunstwerk.

Am Brunnen Fontaine de Neptune ist die gusseiserne Statue von Gabriel-Vital Dubray signiert; sie stammt aus dem Jahr 1856. Mit den Fresken und der Statue ergänzen einzelne Kunstwerke die Geschichte der Sakralbauten.

Die ehemalige Mine de la Finosa ist eine Blei-Silber-, Zink- und Kupfermine. Nach einem kurzen Spaziergang sind vor Ort einige Überreste des Tagebaus sichtbar; die Stollen sind aus Sicherheitsgründen verschlossen. Dieser Unterschied prägt, was sich an der Mine betrachten lässt: sichtbare Spuren des Tagebaus, nicht die unterirdischen Stollen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Corse.

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