Zum Inhalt

Der von der Pfarrkirche Saint-Paul eingenommene Felsvorsprung überragt die Ebene des Nebbiu und bietet einen Blick auf den Golf von Saint-Florent. Vallecalle verbindet diesen Landschaftsblick mit konkreten Spuren des Kulturerbes: einem geschützten Gemälde, Kirchen- und Burgruinen sowie traditioneller Architektur. Wenn Sie bei der Wahl eines Reiseziels Kunst und historische Bauformen gern berücksichtigen, finden Sie hier mehrere deutlich unterscheidbare Schwerpunkte.

Das Rosenkranzgemälde in Saint-Paul

In der Pfarrkirche Saint-Paul befindet sich das geschützte Gemälde samt Rahmen „Donation du Rosaire“. Es zeigt die Jungfrau mit dem Jesuskind, die heiligen Dominikus und Petrus sowie 15 Bildtafeln mit den Geheimnissen des Rosenkranzes. Das Werk wird dem korsischen Maler Giovan Battista Moro zugeschrieben und in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert.

Im Mittelpunkt stehen die Jungfrau mit dem Jesuskind, zwei Heilige und die Geheimnisse des Rosenkranzes.

Portal, Burg und Kirchenruinen

Die Ruinen der Chapelle Sainte-Anastasie, auch Sant'Anastasia genannt, bewahren ein Portal mit einem halbkreisförmigen Türsturz, der mit einem auf einem Anker ruhenden Kreuz verziert ist. Die Form des Sturzes und das Motiv darauf geben dem Portal ein klar beschreibbares architektonisches Detail.

Auf dem Felsen Campo-Casso befinden sich die Ruinen einer ehemaligen Burg. Zu den Kulturerbestätten Vallecalles gehören auch die Ruinen der ehemaligen Kirche San Giorgo. Damit stehen zwei verschiedene Bauwerke nebeneinander: eine frühere Burg und eine frühere Kirche. Zusammen erweitern sie den Blick über das Gemälde in Saint-Paul hinaus auf die baulichen Spuren des Ortes.

Schieferhäuser und weitere historische Zeugnisse

Bei den traditionellen Häusern von Vallecalle bestehen die Wände überwiegend aus Schiefer; auch die Dächer sind traditionell aus Schiefer. Das Material ist damit ein eigener Anhaltspunkt, wenn Sie sich für die örtliche Architektur interessieren: Schiefer prägt sowohl die Wände als auch die Dachgestaltung, wobei die Wände überwiegend daraus bestehen.

Das alte Waschhaus von Vallecalle ist noch sichtbar; auch historische Ölmühlen und historische Häuser sind zu sehen. Diese Zeugnisse führen den Blick über Kirchen und Ruinen hinaus zu weiteren historischen Gebäuden. Waschhaus, Ölmühlen und Häuser setzen dabei andere Akzente als die sakralen Bauwerke: Sie ergänzen die religiöse Kunst und Architektur um weitere sichtbare Spuren der Ortsgeschichte.

Ein wiederkehrender Termin im August

In Vallecalle wird der heilige Rochus, Saint-Roch, am 16. August als wiederkehrende lokale Tradition gefeiert. Wenn Sie Ihren Aufenthalt auf diesen Anlass ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die Termine des jeweiligen Jahres. So lässt sich der Festtag bei der Reiseplanung berücksichtigen, ohne weitere Programmpunkte vorauszusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Urtaca, Ville-di-Pietrabugno, Solaro, Occhiatana, Furiani, Zalana, Cateri, Omessa

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Corse.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.