Zum Inhalt

Aubord liegt zwischen den Costières de Nîmes und den Teichen der Camargue. Eine leichte Rundwanderung führt durch Weinberge und Obstbäume; eine kürzere Schatzsuche erschließt das Dorf auf eigene Faust. Dazu kommen markante Bauwerke mit ganz unterschiedlichen Geschichten – von einer Kirche mit besonderer Dachform bis zu einem ungewöhnlichen Tempel-Rathaus-Schulgebäude.

Landschaft zwischen Costières und Camargue

Aubord liegt im Herzen der Camargue gardoise, die als 14. Grand Site de France ausgezeichnet ist. Im Norden schließen sich die Costières de Nîmes an, im Süden die Teiche der Camargue. Auch der Boden erzählt von der Landschaft: In Aubord findet sich roter, mit gerollten Kieseln durchsetzter Boden, der für die Costière charakteristisch ist.

Die „Balade entre ville et campagne“ führt durch die Costières. Weinberge und Obstbäume werden von Reihen aus Zypressen und Pappeln gesäumt. So lässt sich die Landschaft auf einer Runde erleben, die Stadt und Land bereits im Namen zusammenführt. Die einzelnen Landschaftselemente geben der Wanderung ihren besonderen Rahmen, ohne dass dafür ein weiter Ausflug vorausgesetzt werden muss.

Zwei Wege, zwei unterschiedliche Erkundungen

Die „Balade entre ville et campagne“ ist eine leichte, 8,9 Kilometer lange Rundwanderung ab Aubord. Sie ist gelb markiert; für die Tour gibt es außerdem eine Audiobegleitung über die Smartphone-App Rando Gard. Da sich digitale Angaben mit App-Updates ändern können, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Informationen, bevor Sie losgehen. Auch die Wegbedingungen können je nach Jahreszeit variieren.

Die „Promenade ludique et familiale à Aubord“ setzt einen anderen Schwerpunkt: Die 3,7 Kilometer lange Strecke ist eine eigenständig zu absolvierende Schatzsuche durch das Dorf und richtet sich an Familien und Kinder. Damit unterscheiden sich die Angebote nicht allein durch ihre Länge. Bei der Rundwanderung stehen eine markierte Strecke und die Landschaft der Costières im Mittelpunkt; die Schatzsuche ist als spielerische Dorferkundung angelegt.

Ein Kartoguide deckt Wanderwege in Aubord und den umliegenden Gemeinden ab. Da sich Ausgaben ändern können, empfiehlt es sich, vor der Planung auf die verwendete Ausgabe zu achten.

Baugeschichte im Dorf

Die Église Saint-Martin d’Aubord wurde während der Religionskriege zerstört und ab dem 17. Jahrhundert wiederaufgebaut. Ihr viereckiger Grundriss und der einzelne Baukörper unter einem geknickten Dach mit zwei geneigten Seiten prägen die architektonische Beschreibung der Kirche. Zum Bauwerk gehört auch ein Bénitier, also ein Tauf- oder Weihwasserbecken, das im Inventar der Monuments historiques verzeichnet ist.

Eine andere Baugeschichte erzählt das Temple-Café-Horloge d’Aubord. Ab 1839 wurde es von Anfang an als ein einziges Gebäude mit Tempel, Rathaus und Schule konzipiert. Es gilt als einziger bekannter Fall in Frankreich, bei dem ein Tempel-Rathaus-Schulgebäude in ein öffentliches Gebäude mit Tempel, Café und Uhr umgewandelt wurde. Die Funktionen und die spätere Umwandlung machen das Gebäude zu einem eigenständigen Thema neben der Kirche.

Auch die Maison Margarot gehört zu den markanten Bauwerken des Ortes. Das gut erhaltene Mas liegt im Ortszentrum neben der Place Silhol; seine imposante Fassade ist von der Straße aus sichtbar. Damit lässt sich ein Teil der Baugeschichte bereits anhand des äußeren Erscheinungsbildes betrachten.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Uchaud, Sénéchas, Cendras, Sabran, Saint-Hilaire-D'ozilhan, Carnas, La Rouvière, Saint-Jean-De-Maruéjols-Et-Avéjan.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gard.