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Kirchen, Kapellen, ein erhaltenes befestigtes Tor und das kommunale Waschhaus machen Pias Ortsgeschichte an konkreten Bauwerken greifbar. Ein anderer Blick auf den Ort ergibt sich aus dem saisonalen Obst- und Gemüsebau. So können Sie Ihren Schwerpunkt nach Kirchenkunst, Architektur, Ortsgeschichte oder regionaler Erzeugung setzen.

Kirchen und historische Bauwerke in Pia

Die Kirche Saint-Cyr und Sainte-Julitte in Pia wird erstmals im Jahr 991 erwähnt. Sie wurde vollständig neu errichtet und 1879 geweiht. Die Jahreszahlen markieren damit verschiedene Stationen: die frühe Erwähnung und den späteren Neubau mit Weihe. Fünf benannte Retabel gehören zur Kirche; sie sind Saint-Grégoire, Saint-Pierre, Saint-Joseph, Sainte-Germaine und Sainte-Catherine gewidmet. Retabel sind Altaraufbauten, die fünf Namen geben der sakralen Ausstattung konkrete Bezugspunkte.

Notre-Dame de la Salut und Ortolanes

Notre-Dame de la Salut war die Pfarrkirche des ehemaligen Weilers Ortolanes. Der Weiler verschwand, die Kapelle blieb erhalten. Diese unterschiedliche Entwicklung – ein verschwundener Weiler und ein erhaltenes Bauwerk – macht die Ortsgeschichte an einem konkreten Beispiel fassbar. 1986 wurde die Kapelle restauriert und als Freizeitraum eingerichtet, der für alle Einwohner von Pia zugänglich war. Prüfen Sie vor einem Besuch, welche Einrichtungen aktuell zugänglich sind.

Auch die Architektur der Kapelle lässt sich knapp beschreiben: Sie besteht aus einem einzigen Schiff mit einer Rundapsis, die in eine gerade Mauer eingelassen ist. Die Türgewände gelten vermutlich als aus dem 12. Jahrhundert stammend. Die Form des Bauwerks und die vorsichtig datierten Türgewände sind dabei zwei unterschiedliche Aspekte seiner Architektur.

Oratoire Sainte-Anne, Burg und Waschhaus

Das Oratoire Sainte-Anne befindet sich in der 1 rue Sainte-Anne an der Ecke zur avenue de Bompas. Unter seiner Nische steht die Jahreszahl 1869; das Oratorium wurde um 2013 renoviert. Die Inschrift und die spätere Renovierung markieren zwei verschiedene Zeitpunkte seiner Geschichte.

Die Burg von Pia wurde 1242 wiederaufgebaut. Von ihr ist ein steinernes befestigtes Tor aus dem Jahr 1249 erhalten. Im Ortszentrum liegt außerdem das kommunale Waschhaus in der rue du Lavoir. Zusammen zeigen diese Orte unterschiedliche Facetten der Baugeschichte: ein datiertes Tor, ein Oratorium mit Inschrift und ein Waschhaus als kommunales Bauwerk.

Saisonaler Obst- und Gemüsebau

Maraîchage Fillols – Chez Bernard et Mado ist ein landwirtschaftlicher Betrieb für Obst- und Gemüsebau an der 17 rue Saint-Michel in Pia. Zu den saisonalen Erzeugnissen zählen Artischocken, Aprikosen, Melonen und Pflaumen. Die Auswahl hängt von Saison und Betrieb ab; Produktangebot und Betriebsangaben können sich ändern. Wenn der Betrieb für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie aktuelle Angaben.

Anreise über die A9 und die Véloroute

Für die Anfahrt mit dem Auto führt der Weg über die Autobahn A9 „La Catalane“. Die dafür genannte Ausfahrt 41 trägt die Bezeichnung „Perpignan centre – Aéroport de Rivesaltes – Le Barcarès“ und liegt 2 km von Pia entfernt. Da sich Wegführungen ändern können, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Beschilderung.

Für die Fahrradplanung ist eine eigene Routenprüfung sinnvoll: Die Véloroute du Piémont Pyrénéen führt von der D1 bei Claira über Pia und durch das Dorf weiter in Richtung Perpignan. Route und Beschilderung können sich ändern; prüfen Sie beides, bevor Sie die Strecke einplanen. Die Angaben zur Autobahnausfahrt und zur Véloroute beschreiben unterschiedliche Anreisewege und lassen sich unabhängig voneinander für die Planung berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Estoher, Villelongue-De-La-Salanque, Collioure, Valcebollère, Targassonne, Villeneuve-De-La-Raho, Le Barcares, Bourg-Madame.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pyrénées-Orientales.

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