Zum Inhalt

Bayon wurde auf der Côte Lebel errichtet, einer Terrasse mit Blick auf den Zusammenfluss von Mosel und Euron. Das gibt dem Ort einen prägnanten landschaftlichen Rahmen. Zu den kulturellen Themen zählen die Kirche Saint-Martin und die nationale Nekropole; die Étangs de la Saussaie ergänzen den Eindruck um Teiche und den Bezug zur Mosel. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Bayon können Sie zunächst prüfen, ob Baugeschichte, Gedenken oder Landschaft am besten zu den Interessen Ihrer Reise passen.

Saint-Martin: Kirche aus der Neorenaissance

Die Kirche Saint-Martin entstand zwischen 1881 und 1883 im Stil der Neorenaissance und wurde 1884 geweiht. Entworfen wurde sie vom Architekten GIGOUT. Durch Erlass vom 28. März 2012 ist die Kirche in ihrer Gesamtheit als französisches historisches Denkmal eingetragen. Sie beherbergt eine Pietà und drei Statuen aus dem 15. Jahrhundert sowie eine Grablegung aus dem frühen 16. Jahrhundert; auch diese religiösen Objekte sind in das Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen. Die Datierungen bilden einen Kontrast: Das Bauwerk stammt aus dem späten 19. Jahrhundert, die religiösen Kunstwerke aus dem 15. und frühen 16. Jahrhundert. Denkmalrechtlich sind damit beide Ebenen erfasst: die Kirche in ihrer Gesamtheit und zusätzlich die genannten Objekte.

Nationale Nekropole und Gedenken

Die nationale Nekropole von Bayon kann das ganze Jahr über selbstständig besichtigt werden; prüfen Sie die Besuchsbedingungen vor der Anreise. Hier wurden 169 für Frankreich Gefallene beigesetzt: 100 in Einzelgräbern und 69 in Ossarien. Die Nekropole beherbergt hauptsächlich die sterblichen Überreste von Soldaten, die infolge von Kriegsverletzungen oder Krankheiten im Ergänzungskrankenhaus Nr. 2 im örtlichen Hospiz der Schwestern von Saint-Charles starben. Das Kriegerdenkmal der Gemeinde Bayon steht innerhalb der nationalen Nekropole.

Étangs de la Saussaie und Naturschutzgebiet

Die kommunalen Étangs de la Saussaie sind frei zugänglich; Baden ist verboten. Prüfen Sie die kommunalen Hinweise zu Zugang und Besuchsbedingungen vor Ort noch einmal. Ein Teil des Geländes der Étangs de la Saussaie zwischen den Teichen und der Mosel liegt seit 2011 im Regionalen Naturschutzgebiet Moselle Sauvage. Die Teiche sind damit ein möglicher Landschaftsschwerpunkt, aber kein Badeziel.

Weitere bauliche Spuren

Auch die Nebengebäude des Château Gauthier in Bayon sind noch heute sichtbar. Dieser Hinweis ergänzt die bauliche Perspektive um ein anderes Detail als bei Saint-Martin: Dort stehen Stil, Bauzeit und religiöse Ausstattung im Vordergrund, beim Château die sichtbaren Nebengebäude.

Für die thematische Wahl unterscheiden sich die Orte deutlich: Saint-Martin verbindet ein Bauwerk des 19. Jahrhunderts mit Kunst aus dem 15. und frühen 16. Jahrhundert; die Nekropole bündelt Bestattungen und das kommunale Kriegerdenkmal. An den Étangs steht dagegen die Landschaft im Vordergrund, mit dem ausdrücklich geltenden Badeverbot.

Weitere Reiseziele entdecken: Éguelshardt, Hagondange, Hattigny, Diane-Capelle, Marange-Zondrange, Saint-Quirin, Lezey, Hambach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moselle.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.