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In Éguelshardt treffen eine klar bemessene Wanderung und verschiedene Kultur- und Naturthemen aufeinander. Die Rundwege setzen unterschiedliche Akzente: Einer ist nach Länge und Dauer beziffert, der andere verbindet benannte Natur- und Geschichtsorte.

Ein Rundweg mit festem Zeitrahmen

Der Rundweg „Autour des châteaux de Waldeck et de Falkenstein“ ist leicht, 13,3 Kilometer lang und dauert vier Stunden und 15 Minuten. Er führt durch Éguelshardt und Philippsbourg zu den Ruinen der Burg Waldeck. Die Zeitangabe bietet einen konkreten Anhaltspunkt, um die Wanderung als eigenen, mehrstündigen Programmpunkt einzuplanen. Streckenangaben und Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor dem Aufbruch die aktuellen Angaben zur Route.

Burgruine und Rundweg mit anderem Schwerpunkt

Die Ruinen der Burg Waldeck sind öffentlich zugänglich und gesichert. Prüfen Sie den Zustand vor Ihrem Besuch. Die Burg wurde Ende des 13. Jahrhunderts auf drei Felsen westlich des Weilers Waldeck für Herzog Ferry III. von Lothringen errichtet. Damit verbindet der Ort eine konkrete Baugeschichte mit dem Besuch der Ruinen.

Der Rundweg „Sentinelles de grès“ setzt einen anderen Akzent: Er verbindet den Sandsteinbogen Erbsenfelsen, den Waldecker Weiher, den Hanauer Weiher mit seinem Moor sowie die Ruinen der Burg Waldeck. Für die Wahl zwischen den beiden Touren zählt damit, ob Ihnen ein ausgewiesener Zeit- und Streckenrahmen oder die Verbindung dieser benannten Landschafts- und Geschichtspunkte wichtiger ist.

Sandstein im Dorf und in der Landschaft

Auch an den Gebäuden zeigt sich Sandstein als wiederkehrendes Thema. Das Dorfwaschhaus besteht aus rosafarbenem Sandstein und wird von einer örtlichen Quelle gespeist. Die Pfarrkirche Sainte-Croix wurde zwischen 1854 und 1858 ebenfalls aus rosafarbenem Sandstein erbaut. Waschhaus und Kirche bieten damit zwei unterschiedliche Beispiele für das Material: ein Dorfgebäude, das von einer Quelle gespeist wird, und eine Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert.

Der landschaftliche Maßstab ist beim Naturschutzgebiet Étang de l’Erbsenthal in Zahlen gefasst: Es ist drei Kilometer lang und erstreckt sich über 33 Hektar. Ein weiteres Naturthema ist das Sumpfgebiet am Falkensteinerbach, das öffentlich zugänglich ist und Naturbeobachtung ermöglicht.

Prähistorische Spuren und Ortsgeschichte

Im Ortszentrum von Éguelshardt sind prähistorische Schleifsteine sichtbar. Eine prähistorische Höhle liegt in der Nähe der Kapelle Notre-Dame-des-Bois, 250 Meter nördlich des Damms des Erbsenthal-Weihers. Beide Orte führen zu frühen Spuren der Geschichte, setzen aber unterschiedliche Bezugspunkte: einmal das Ortszentrum, einmal die Umgebung der Kapelle und des Weihers.

Die Kapelle Notre-Dame-des-Bois hat zudem eine besondere Kriegsgeschichte: Sie war das einzige Gebäude in Erbsenthal, das die Zerstörung der übrigen Gebäude im Krieg von 1939 bis 1945 überstand. Zusammen mit der Bauzeit der Pfarrkirche Sainte-Croix und der Entstehung der Burg Waldeck erschließt sich so eine zeitliche Folge unterschiedlicher örtlicher Geschichten – von der Burggründung im späten 13. Jahrhundert bis zum Kirchenbau zwischen 1854 und 1858.

Weitere Reiseziele entdecken: Féy, Hayange, Gorze, Saint-Jean-Kourtzerode, Rahling, Valmont, Danne-Et-Quatre-Vents, Forbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moselle.

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