Zum Inhalt

Für die Reiseplanung in Les Voivres stehen Naturthemen am Étang Lallemand und die geschichtlichen Spuren auf dem Rundwanderweg Sentier des Pierres im Mittelpunkt. Der Teich und die angrenzenden Feuchtgebiete liegen auf dem Gemeindegebiet und gehören zu den als „Espaces naturels sensibles“ ausgewiesenen Naturgebieten des Départements Vosges. Der Blick reicht von der Geschichte früherer Schmieden bis zu Feuchtgebieten und Gewässerökologie. Je nach Interesse können Sie den Schwerpunkt auf die Wanderung, den kurzen Entdeckungspfad am Teich oder Umweltaktivitäten legen.

Étang Lallemand: Naturraum und Industriegeschichte

Der Étang Lallemand wurde 1572 als Reservoir für die ersten Schmieden des Kantons angelegt. Seine Geschichte verbindet den Teich mit der industriellen Vergangenheit der Gegend; zugleich gehören er und die angrenzenden Feuchtgebiete zu den ausgewiesenen Naturgebieten des Départements Vosges. Am Étang gibt es außerdem den etwa 350 Meter langen Entdeckungspfad Art et Nature, der mit pädagogischen Kunstwerken gestaltet ist. Der Pfad setzt damit einen anderen Schwerpunkt als eine Wanderung, die vor allem durch ihre Streckenlänge bestimmt wird. Tagesangeln ist am Étang ebenfalls möglich.

Wandern auf dem Sentier des Pierres

Der Sentier des Pierres ist ein 7,7 Kilometer langer Rundwanderweg, der als leicht eingestuft und mit einer Dauer von etwa drei Stunden angegeben ist. Diese ungefähre Zeitangabe bietet einen Anhaltspunkt für die Tagesplanung; prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen. Länge, Rundweg-Format und angegebene Dauer machen die Wanderung zu einem klar abgrenzbaren Programmpunkt.

Am Sentier des Pierres sind die Ruinen der Forge Quenot erhalten, eines ehemaligen Eisenwerks. So führt die Route auch an einem konkreten Zeugnis der früheren Eisenindustrie vorbei. Mit rund 350 Metern ist der Entdeckungspfad Art et Nature am Étang deutlich kürzer als der 7,7 Kilometer lange Rundweg: Beide Strecken unterscheiden sich im Maßstab und bieten unterschiedliche Schwerpunkte für die Planung.

Historische Spuren aus verschiedenen Epochen

Der Pont des Fées ist ein Überrest einer römischen Brücke. Die Chapelle de Bonne-Espérance stammt aus der Zeit des Zweiten Kaiserreichs und wurde von Freiwilligen renoviert. Zusammen mit dem 1572 angelegten Étang Lallemand ergeben sich unterschiedliche historische Bezugspunkte: eine römische Brücke, die frühe Schmiedegeschichte und eine Kapelle aus dem Zweiten Kaiserreich. Die Renovierung ergänzt die Baugeschichte der Chapelle um den Aspekt ihres Erhalts.

Umweltthemen und traditionelle Küche

Die Umweltaktivitäten von L'eaudici befassen sich mit dem Ökosystem des Teichs, Insekten, Süßwasserfischen und Flusskrebsen. Das Waldprogramm setzt einen anderen Schwerpunkt: Es umfasst die Suche nach Lebensspuren, Themen zu Fauna und Flora sowie nächtliche Ausflüge. L'eaudici bietet Workshops, Ausflüge und Konferenzen an; einzelne Programme können sich ändern. Damit reicht das thematische Angebot vom Gewässerökosystem bis zu den Lebensspuren im Wald.

Das Restaurant du Pont des Fées serviert traditionelle Küche in Form eines warmen und kalten Buffets und verfügt über eine Terrasse. Es ist für Gruppen, Geburtstage und Familienfeiern geeignet. Wenn Sie dort eine Mahlzeit oder einen Anlass einplanen, prüfen Sie Angebot und Leistungen vorab, da sie sich ändern können.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Julien, Frapelle, Le Thillot, Champ-Le-Duc, Neufchâteau, Xonrupt-Longemer, Saint-Dié-Des-Vosges, Faucompierre

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.