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Die Kathedrale von Saint-Dié-Des-Vosges vereint romanische, gotische, klassizistische und moderne Stile in einem Bau aus dem für die Vogesen typischen rosafarbenen Sandstein. Ihr zeitgenössisches Fensterensemble von Jean Bazaine ist in Europa einzigartig. Dazu kommen Museen, archäologische Zeugnisse, Wandmalereien und markierte Waldwege. Wenn Sie ein Hotel in Saint-Dié-Des-Vosges suchen, können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts danach setzen, ob Sie Architektur und Stadtgeschichte oder Kulturangebote und Wege im Wald in den Blick nehmen möchten.

Architektur, Kunst und Kartengeschichte

Die Verbindung von Saint-Dié-Des-Vosges mit der Kartengeschichte reicht bis 1507: Die „Cosmographiae Introductio“ wurde von Gelehrten herausgegeben, die sich dort versammelt hatten, und begleitete eine 1507 gedruckte Weltkarte. Der Name „America“ ist eine Ehrung von Amerigo Vespucci.

Auch zwei Wandgemälde setzen eigene Akzente. In der Allée Émile-Lambert schuf der französische Künstler Rasto im April 2024 „Du Graduel à la Cosmographiae Introductio“. Der Titel greift die Cosmographiae Introductio ausdrücklich auf. „La Cafourotte“ entstand im Juni 2022 durch den französischen Künstler Primal in der 6 rue d’Alsace. Die Manufacture Duval ist in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.

Museen und Schienenverkehr

Das Musée Pierre-Noël trägt die Auszeichnung „Musée de France“ und präsentiert sieben Dauerausstellungen auf drei Ausstellungsebenen. Ein renovierter Flügel widmet sich schwerpunktmäßig dem Werk von Le Corbusier; dessen Architektur hat die Stadt geprägt. Zum Besucherprogramm gehören Besichtigungen, praktische Workshops, Spielehefte und partizipative Angebote. Da sich Museumspräsentationen und Programm ändern können, informieren Sie sich vor dem Besuch über aktuelle Öffnungszeiten und Angebote.

Train Land zeigt die Geschichte und Entwicklung des Schienenverkehrs vom späten 19. Jahrhundert bis heute. Zur Ausstellung gehören mehr als 1.500 Lokomotiven und Waggons. Prüfen Sie auch hier vor dem Besuch die aktuellen Öffnungsinformationen. So können Sie Museumsbesuche passend zu den jeweiligen Öffnungszeiten planen, ohne die unterschiedlichen Themen der Häuser aus dem Blick zu verlieren.

Archäologische Spuren

Das Camp celtique de la Bure ist eine archäologische Stätte und wurde 1982 als „Monument Historique“ eingestuft. Auf dem drei Hektar großen Gelände wurden Spuren handwerklicher, landwirtschaftlicher und kultischer Tätigkeiten sowie mehr als 1.000 gallische und römische Münzen freigelegt.

Waldwege, Aussicht und Radtour

Saint-Dié-Des-Vosges verfügt über 220 Kilometer markierte Waldwege in vier Bergmassiven, die die Stadt dominieren. Die Roche Saint-Martin liegt im Kemberg-Massiv und bietet auf 600 Metern Höhe einen Blick auf Saint-Dié-Des-Vosges. Sie kann individuell und selbstständig auf markierten Wegen besichtigt werden; informieren Sie sich vor der Anreise lokal über die Besuchsmöglichkeiten.

Für eine Radtour führt die Boucle patrimoine n°21: Le Kemberg vom Zentrum von Saint-Dié-Des-Vosges mit dem Fahrrad in das Kemberg-Massiv. Damit stehen unterschiedliche Aktivitätsformen im Blick: ein weitreichendes Angebot markierter Waldwege und eine konkret benannte Radrunde. Prüfen Sie vor der Abfahrt die Routenbedingungen und Markierungen.

Festival zu Beginn des Herbstes

Das Festival International de Géographie ist eine wiederkehrende Veranstaltung zu Beginn des Herbstes in Saint-Dié-Des-Vosges. Zum Programm gehören Konferenzen, Debatten, Begegnungen und Widmungen ebenso wie Ausstellungen, Geodigital-Angebote, Gastronomie, Kino und Aufführungen. Termine und Programm wechseln jährlich. Wenn Sie Ihren Aufenthalt auf das Festival ausrichten möchten, prüfen Sie die Angaben für das jeweilige Jahr.

Weitere Reiseziele entdecken: Wisembach, Autigny-La-Tour, Coussey, Cleurie, Senones, Gironcourt-Sur-Vraine, Contrexéville, Le Valtin

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

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