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Wisembach liegt am Fuß des Col de Sainte-Marie-aux-Mines und ist ein bevorzugter Durchgangsort zwischen den Vogesen und dem Elsass. Wer nach einer Ferienwohnung in Wisembach sucht, kann die Reiseidee an zwei konkreten Schwerpunkten ausrichten: der Landschaft rund um den Pass und der Geschichte, die sich an benannten Orten und Überlieferungen zeigt.

Passlage, Gewässer und Routen

Der Blanc Rupt entsteht durch den Zusammenfluss der Bäche Cude und Ménaupré. Der Col ordnet Wisembach im Verhältnis zu den Vogesen und dem Elsass ein; der Blanc Rupt macht einen anderen Landschaftsbezug sichtbar: den Ursprung eines benannten Gewässers und seine beiden Zuflüsse. So treffen in der Ortsbeschreibung regionale Lage und eine konkretere geografische Eigenheit aufeinander.

Der Circuit de mémoire de la Côte 766 ist eine 9 Kilometer lange Schleife zwischen Lusse und Wisembach. Entlang der Strecke liegen 21 beschilderte Erläuterungspunkte, Überreste französischer und deutscher Anlagen sowie Teile von Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg. Länge und Zahl der Punkte geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Planung; die historischen Reste bestimmen den Schwerpunkt der Route. Die Streckenangaben sollten Sie vor der Reise erneut prüfen.

Eine andere Ausrichtung hat die Mountainbike-Runde „Sur les Hauteurs de Québrux“: Sie führt durch Wald- und hügelige Gratabschnitte und bietet Ausblicke in Richtung Wisembach. Beim Circuit de mémoire stehen Streckenlänge und Erläuterungspunkte im Vordergrund, bei der Mountainbike-Runde Geländeform und Blickrichtung. Diese unterschiedlichen Merkmale helfen dabei, eine Reiseidee nach dem gewünschten Schwerpunkt auszuwählen. Auch die Details zur Mountainbike-Runde sollten Sie vor der Reise erneut prüfen.

Der Circuit Nr. 9 „Le long de la Cude“ – Le Sentier GALILEO ist ebenfalls für Wisembach ausgewiesen.

Erinnerungsorte und Ortsgeschichte

Nahe dem Col de Sainte-Marie-aux-Mines befinden sich zwei Kreuze, die als „Croix des Suédois“ bezeichnet werden. Sie wurden 1704 errichtet, um an Schlachten des Dreißigjährigen Krieges zu erinnern. Das Datum und der Anlass geben diesen Kreuzen einen anderen historischen Bezug als den Erinnerungsorten zum Ersten Weltkrieg.

Die Côte 766 war ab September 1914 ein strategischer Punkt der Vogesenfront und Schauplatz intensiver Kämpfe im Ersten Weltkrieg. Bei der Croix Le Prêtre befanden sich während dieses Krieges eine Waldkapelle mit kleinem Glockenturm, eine große Croix de guerre am Giebel und ein kleiner Friedhof mit einigen sterblichen Überresten von Alpenjägern. Diese historischen Merkmale gehören zur damaligen Überlieferung; sie beschreiben keine heutigen Einrichtungen.

Mit der Croix Le Prêtre ist außerdem eine lokale Legende verbunden: Ihr zufolge erinnert sie an den Tod eines Priesters aus Wisembach, der auf dem Weg nach Lusse von einem Wolf getötet wurde. Die Legende erzählt von einem einzelnen Schicksal, während die Angaben zur Côte 766 und zur Kapelle den Kriegskontext in den Mittelpunkt stellen.

Auch die religiöse Ortsgeschichte hat einen eigenen Bezugspunkt. Mit der Grotte Notre-Dame de Lourdes in Wisembach waren Prozessionen zu Ehren der Jungfrau Maria verbunden, insbesondere zum Fest Mariä Himmelfahrt. Die ehemalige Kapelle ist heute die Salle Jeanne d’Arc. Zusammen mit den Kreuzen und Erinnerungsorten erweitert dieser Teil der Geschichte den Blick über die militärischen Ereignisse hinaus.

Weitere Reiseziele entdecken: Lamarche, Saint-Pierremont, Rochesson, Housseras, Charmes, Saint-Dié-Des-Vosges, Châtenois, Contrexéville.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

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