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Notre-Dame-de-la-Sède ist das älteste Monument von Tarbes und führt mit ihrer Baugeschichte bis ins 12. Jahrhundert zurück. Auch die Husaren-Sammlung des Musée Massey und die Maison natale du Maréchal Foch eröffnen unterschiedliche Blicke auf die Stadtgeschichte. Mit dem Jardin Massey und dem Marché de Marcadieu kommen Gartenarchitektur und ein städtischer Treffpunkt hinzu.

Museen mit unterschiedlichen historischen Themen

Das Musée Massey liegt im Jardin Massey und beherbergt 17.000 Objekte zur Geschichte der Husaren. Die Husaren-Sammlung umfasst 400 Jahre Geschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert und bezieht sich auf dreißig verschiedene Länder. Seit dem 13. November 2002 trägt das Museum die Bezeichnung „Musée de France“.

Das Musée de la Déportation et de la Résistance setzt einen anderen historischen Schwerpunkt. Die in Vitrinen ausgestellten Objekte sind allesamt Originale, die ehemalige Deportierte und Widerstandskämpfer zurückgebracht haben. Das Museum zeigt außerdem Fotografien, Zeitungsausschnitte sowie Reproduktionen von Plakaten und Briefmarken zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Im Vergleich zur Husaren-Sammlung unterscheiden sich damit sowohl Thema als auch Exponate: hier Husarengeschichte über vier Jahrhunderte, dort Originale und Bild- sowie Druckmaterial zum Zweiten Weltkrieg.

Architektur und die Geschichte einzelner Orte

Notre-Dame-de-la-Sède ist größtenteils romanisch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts auf den Ruinen einer früheren Kathedrale errichtet. Ihr Laternenturm erinnert an Kirchen des Lavedan, eines Pyrenäentals. So kommen an einem Bauwerk sowohl eine prägende Stilrichtung als auch ein konkreter Vergleich mit Kirchen eines Pyrenäentals zusammen.

Die Maison natale du Maréchal Foch, heute Musée Foch, setzt einen biografischen Schwerpunkt. Ferdinand Foch lebte dort die ersten zwölf Jahre seines Lebens. Das Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist im Bigourdane-Stil errichtet und trägt das Label „Maison des Illustres“. Durch Dekret vom 30. Januar 1938 wurde es als historisches Denkmal eingestuft.

Garten, Markt und Radwege

Der Jardin Massey umfasst 11 Hektar. Zu seinen Merkmalen gehört ein Kreuzgang mit 40 Arkaden und historierten Kapitellen. Außerdem gibt es einen Kinderspielplatz und ein Labyrinth. Das Musée Massey liegt ebenfalls im Jardin. Prüfen Sie vor einem Besuch des Gartens und des Museums die aktuellen Zugangsbedingungen.

Der Marché de Marcadieu liegt rund um und unter der Baltard-artigen Halle Marcadieu. Er ist ein Treffpunkt für Bergbewohner und Bauern aus dem Vorland sowie für Aragonesen und Bigourdaner. Die Halle und die Gruppen, für die der Markt ein Treffpunkt ist, bieten zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für das Kennenlernen des Ortes.

Tarbes verfügt über ausgebaute Radwege, auf denen sich die Stadt im eigenen Tempo erkunden lässt. Wenn Sie das Fahrrad in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort.

Weitere Reiseziele entdecken: Seich, Odos, Aragnouet, Arbéost, Agos-Vidalos, Loures-Barousse, Saint-Laurent-De-Neste, Maubourguet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hautes-Pyrénées.

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