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Die Place Verte ist von historischen Gebäuden umgeben; auf dem Gelände der ehemaligen Fosse Ledoux ist ein Förderturm aus dem Jahr 1951 erhalten. Diese unterschiedlichen Anknüpfungspunkte zeigen, wie sich Condé-sur-l'Escaut entdecken lässt: über Architektur und Denkmalgeschichte ebenso wie über das Bergbauerbe und Wege im Freien. Wenn Sie ein Hotel in Condé-sur-l'Escaut suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Baugeschichte, Industriegeschichte oder Aktivitäten draußen den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Historische Bauwerke und Ortsgeschichte

Zu den Gebäuden an der Place Verte zählen das Hôtel de Bailleul, die Kirche Saint-Wasnon und der Musikpavillon. Das Hôtel de Bailleul stammt aus dem Jahr 1411 und ist seit 1904 als historisches Denkmal klassifiziert. Es ist ein befestigtes Haus aus Sandstein mit vier Türmchen, die Pfefferstreudächer tragen. Die Kirche Saint-Wasnon wurde von 1751 bis 1756 unter der Leitung von Pierre Contant d'Ivry wiederaufgebaut.

Das heutige Wachhaus und der heutige Belfried waren 1789 fertiggestellt. Der Belfried wurde am 5. Februar 2007 als historisches Denkmal eingetragen. Die Daten haben dabei unterschiedliche Rollen: 1789 bezeichnet die Fertigstellung beider Bauwerke, 2007 die Eintragung des Belfrieds. Auch der Komplex Château de l'Arsenal gehört zur Denkmalgeschichte: 2006 wurde er teilweise als historisches Denkmal klassifiziert; das Eingangsgebäude blieb eingetragen.

Ein weiterer Rundgang, „Entre histoire et patrimoine, le 18ème siècle à Condé-sur-l'Escaut“, beginnt an der Place Pierre Delcourt. Der Titel verweist auf das 18. Jahrhundert.

Bergbauerbe an der Fosse Ledoux

Die ehemalige Fosse Ledoux verbindet erhaltene Industriegeschichte mit einer heutigen Nutzung des Geländes für Spaziergänge und Erholung. Als einzige erhaltene Spur des früheren Industriestandorts ist der Zwillings-Förderturm Nr. 1 aus dem Jahr 1951 geblieben. Er gibt dem Ort einen konkreten Ankerpunkt, während das Gelände heute auch Raum für Spaziergänge bietet.

Der digitale Rundgang „Fosse Ledoux, la mine disparue“ ergänzt dieses Thema mit 360-Grad-Fotografien, Virtual-Reality-Erlebnissen, Minispielen und Quizfragen. So verbindet das Angebot visuelle Eindrücke mit interaktiven Elementen. Da sich Details des digitalen Rundgangs ändern können, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die aktuellen Angaben.

Wege am Wasser und durch die Landschaft

Die Base Nature et de Loisirs bietet 7 km Ufer und 34 km Spazier- oder Radwege. Die beiden Zahlen beschreiben unterschiedliche Orientierungspunkte: die Uferstrecke einerseits und das Wegenetz für Spaziergänge oder Radtouren andererseits. Dort werden das ganze Jahr über VTC-Fahrräder und Tandems vermietet. Prüfen Sie vor der Reise die Verfügbarkeit der Räder.

Die Route La Canarderie lässt sich zu Fuß oder mit dem Mountainbike erkunden. Sie führt am Kanal entlang sowie an Teichen, die durch Bergsenkungen entstanden sind, und an Schilfgebieten. Damit stehen bei dieser Tour konkrete Landschaftselemente im Mittelpunkt. Für die Route sollten Sie die Bedingungen vor dem Aufbruch prüfen. Zusammen mit der Base Nature et de Loisirs erweitert La Canarderie die Auswahl um eine zweite Form, die Landschaft zu erleben: dort stehen Ufer und Spazier- oder Radwege im Vordergrund, hier die Strecke entlang von Kanal, Teichen und Schilf.

Weitere Reiseziele entdecken: Féron, Raismes, Houplines, Lannoy, Tilloy-Lez-Marchiennes, Prouvy, Renescure, Lezennes.

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