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Masnières lässt sich über mehrere konkrete Themen erschließen: den Canal de Saint-Quentin, Erinnerungsorte zur Kriegsgeschichte, den Wiederaufbau der Kirche Saint-Martin und die Glasherstellung. Für Ihre Planung geben diese unterschiedlichen Schwerpunkte Orientierung: Sie können den Ort mit einem Spaziergang am Kanal, mit Gedenkgeschichte oder mit Architektur und industriellem Erbe verbinden.

Canal de Saint-Quentin: Geschichte und Spaziergang

Der Canal de Saint-Quentin wurde 1810 von Napoleon I. und Marie-Louise eingeweiht. Die Ufer des Kanals in Masnières eignen sich zum Spazierengehen. So stehen hier eine konkrete historische Einordnung und eine Möglichkeit, Zeit im Freien zu verbringen, nebeneinander. Lokale Zugangsbedingungen können sich ändern; informieren Sie sich deshalb vor dem Spaziergang über die Situation vor Ort.

Erinnerungsorte zur Schlacht von Cambrai

In Masnières erinnert ein großer Karibu an die Soldaten des Newfoundland Regiment, die 1917 an der Schlacht von Cambrai beteiligt waren. Während dieser Schlacht markierte Masnières den äußersten Vorstoß der Alliierten. Ein Denkmal für das Fort Garry Horse wurde am 11. Juni 2004 nahe der Schleuse von Masnières eingeweiht. In der Rue Verte wurde am 30. November 2017 ein Denkmal für das Royal Guernsey Light Infantry enthüllt.

Für die zeitliche Einordnung lohnt sich der Unterschied: 1917 bezeichnet die Beteiligung des Newfoundland Regiment an der Schlacht von Cambrai; der 11. Juni 2004 ist das Einweihungsdatum des Fort-Garry-Horse-Denkmals, der 30. November 2017 das Enthüllungsdatum des Denkmals für das Royal Guernsey Light Infantry. Die Hostetter-Stele erinnert an den amerikanischen Flieger Théodore Hostetter, der am 28. September 1918 bei Masnières im Kampf getötet wurde. Sie befindet sich am Chemin de Les Rues des Vignes im Ortsteil La Fontaine à Corbeaux in Masnières. Die Geschichte und das Andenken von John Shiwak werden auf Englisch, Inuktitut und Französisch gewürdigt.

Kirche Saint-Martin und Glasgeschichte

Die Kirche Saint-Martin wurde nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs um 1920 wiederaufgebaut. Für die neue Kirche wählte der Architekt Pierre Leprince-Ringuet einen neugotischen Stil. Die Jahresangabe bezieht sich auf den Wiederaufbau; die Stilrichtung beschreibt eine eigene architektonische Entscheidung.

Auch die Glasherstellung gehört zur Geschichte Masnières. Die Verrerie de Masnières wurde 1818 gegründet. Seit mehreren Jahrzehnten ist Masnières auf die Herstellung von Glasverpackungen für Parfümerie und Luxus-Kosmetik spezialisiert. Stoelzle Masnières Parfumerie erhielt das Label „Entreprise du Patrimoine Vivant“.

Im Rahmen der Journées du patrimoine wurden in der Glashütte von Masnières vom Personal geführte Besichtigungen angeboten, für die eine telefonische Anmeldung erforderlich war. Wenn Sie eine solche Besichtigung erwägen, klären Sie vorab, ob sie für Ihren gewünschten Zeitraum angeboten wird und wie die Anmeldung aktuell erfolgt.

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