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Ein botanischer Garten mit Entwicklungsgeschichte seit 1948 und ein neolithisches Megalithdenkmal geben Vauville einen markanten kulturhistorischen Rahmen. Daneben stehen das Schutzgebiet Mare de Vauville, das auch über Vauville reichende Dünenmassiv der Anse de Vauville und Wanderwege als Natur- und Aktivitätsthemen. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, Gartenhistorie, Vogelbeobachtung und Wandern als unterschiedliche Schwerpunkte zu betrachten.

Garten und Denkmalgeschichte

Die Entwicklung des Jardin botanique de Vauville begann 1948. Seit 1992 sind die Botanischen Gärten von Vauville als französisches historisches Denkmal eingestuft. Die beiden Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen: 1948 begann die Entwicklung, 1992 folgte die Einstufung. Am Château de Vauville bietet eine Terrasse Ausblicke auf das Meer und die Insel Aurigny.

Die Allée couverte des Pierres Pouquelées

Ein weiterer Kulturpunkt ist die Allée couverte dite des Pierres Pouquelées. Sie liegt auf dem Gemeindegebiet von Vauville auf 134 Metern Höhe und wurde im Neolithikum errichtet. Als Megalithdenkmal ist sie eine kollektive Grabstätte. Durch Erlass vom 28. Januar 1907 wurde sie als historisches Denkmal eingestuft. Als kollektive Grabstätte verweist die Allée auf gemeinschaftliche Bestattung; die Bezeichnung Megalithdenkmal beschreibt ihren steinernen prähistorischen Charakter.

Feuchtgebiet und Dünenlandschaft

Das Schutzgebiet Mare de Vauville umfasst befestigte Dünen, hygrophile Wiesen und temporäre Tümpel, die auch Feuchtmulden heißen. Hygrophile Wiesen sind feuchtigkeitsliebende Wiesen; die Tümpel sind zeitweilig vorhanden. Im Mare gibt es ein ornithologisches Observatorium, das über einen Weg zwischen Weiden und Schlehen erreichbar ist. Wenn Sie es einplanen, klären Sie die Besucherregelungen lokal.

Das mehr als 700 Hektar große Dünenmassiv der Anse de Vauville erstreckt sich über mehrere Gemeinden, darunter Vauville. In der Anse de Vauville sind Wanderungen auf dem GR223, Radtouren und Vogelbeobachtung möglich. Mare und Anse stehen damit für unterschiedliche Naturbezüge: Beim Mare sind konkrete Lebensräume und ein Observatorium prägend, in der Anse die drei möglichen Aktivitäten.

Wanderungen und Busverbindung

Für Wanderungen sind zwei Routen besonders relevant. Die Etappe GR®223 – Nez des Voidries – Biville ist 15,9 Kilometer lang und als schwierig eingestuft. Sie sieht einen Halt in Vauville vor und verläuft anschließend oberhalb der Dünen und des Meeres. Die Distanz und Schwierigkeit kennzeichnen eine anspruchsvolle Tour; der Routenverlauf kann lokal abweichen, weshalb es sinnvoll ist, ihn vorab zu prüfen.

Der Rundweg «Entre mare et dunes» beginnt am Parkplatz im Ortskern von Vauville und folgt an der Küste dem GR223. So unterscheiden sich die Routenangaben: Bei der Etappe sind Distanz und Schwierigkeit benannt, beim Rundweg der Ortskernstart und der Küstenverlauf. Der Start des Rundwegs an der Haltestelle «Vauville – Le Bourg» ist an Wochenenden und in den Schulferien mit dem Busnetz Cap Cotentin erreichbar. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt. Auch bei diesem Rundweg können lokale Abweichungen auftreten; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.

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