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In Criquetot-Sur-Ouville treffen unterschiedliche Bezüge zur Ortsgeschichte auf Routen zu Fuß und mit dem Rad. Die Pfarrkirche Saint-Martin und die Kapelle Saint-Nicolas-et-Saint-Eloy erzählen von Baugeschichte; das Kriegsdenkmal setzt einen eigenen gestalterischen Akzent. Dazu kommen das Château de Criquetot, der hier geborene Maler Charles Angrand und Wege mit konkreten Ortsbezügen. Für die Planung können Sie sich an Architektur, Erinnerung oder einer bestimmten Route orientieren.

Kirche und Kapelle: Baugeschichte am selben Ort

Die heutige Pfarrkirche Saint-Martin stammt aus dem 18. Jahrhundert. An ihrer Südseite wurde 1836 die Kapelle Saint-Nicolas-et-Saint-Eloy angebaut. Zur Kirche gehören Backstein, Sandstein und Schieferverkleidung; auch das Dach ist aus Schiefer. Bauzeit, späterer Anbau und die verschiedenen Materialien geben Architekturinteressierten mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. So lässt sich die Kirche nicht nur über ihre Epoche, sondern auch über ihre baulichen Details einordnen.

Das Kriegsdenkmal und seine Gestaltung

Das Kriegsdenkmal von Criquetot-Sur-Ouville wurde am 17. Oktober 1920 eingeweiht. Es zeigt einen Soldaten, der sich an eine Stele lehnt, die von einem lateinischen Kreuz gekrönt wird. Das Denkmal besteht aus Lothringer Stein und ist von acht Pfosten umgeben, die durch Ketten verbunden sind. Eine bronzene Palme schmückt das Ensemble. Im Vergleich zur Kirche prägen hier die Stele, die Figur und die eingefasste Gestaltung das Bild, während bei Saint-Martin die Verbindung verschiedener Baustoffe und das Schieferdach auffallen.

Château de Criquetot und Charles Angrand

Das Château de Criquetot ließ Mme Scott de Fumechon nach der Tradition des 18. Jahrhunderts aus Backstein mit Steinquader-Verband errichten. Es besteht aus einem Hauptbau und zwei Pavillons. Diese Angaben geben dem Château einen eigenen architektonischen Schwerpunkt neben Kirche, Kapelle und Denkmal.

Der französische Maler Charles Angrand wurde 1854 in Criquetot-Sur-Ouville im Département Seine-Maritime geboren. Auch ein Rundweg ist mit ihm verbunden: „Circuit 60 Criquetot sur Ouville – Sur les traces de Charles Angrand“ führt an dem Haus vorbei, in dem er wohnte. Geburtsort und Wohnhaus sind damit zwei unterschiedliche biografische Bezüge. Wenn Sie sich für Angrands Leben interessieren, verbindet der Rundweg diesen persönlichen Ortsbezug mit einem konkreten Wegverlauf.

Wanderweg und Radtour

„La Petite Lourdes“ ist ein 6,2 km langer Wanderweg in Criquetot-Sur-Ouville. Er beginnt in der Rue Grande 1950. Die Wegbeschreibung nennt Parkplätze in der Rue Grande nahe der ehemaligen Bäckerei. Damit sind Startpunkt und Parkplatzorientierung konkret benannt; prüfen Sie die Routenangaben vor dem Aufbruch.

Die Radtour „Au Pays du Lin“ führt an der Kirche und der Grotte von Criquetot-Sur-Ouville vorbei. Die beiden Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei „La Petite Lourdes“ ist die Wanderstrecke mit 6,2 km angegeben, während „Au Pays du Lin“ als Radtour an Kirche und Grotte vorbeiführt. Wegart, bezifferte Länge und die benannten Punkte bieten Ihnen konkrete Kriterien für die Auswahl, ohne dass daraus eine gemeinsame Route wird.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Martin-du-Bec, Bailleul-Neuville, Cuy-Saint-Fiacre, Gonfreville-Lʼorcher, Maniquerville, Bordeaux-Saint-Clair, Saint-Léonard, Thérouldeville.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Seine-Maritime.

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