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Wanchy-Capval verbindet zwei unterschiedliche Reise-Schwerpunkte: die Architektur der Kirche und die mittelschwere Wanderung „Le Mont Landrin“. An der Kirche stehen Bauformen und Ausstattungsdetails aus verschiedenen Jahrhunderten im Mittelpunkt; die Route führt über 10,92 Kilometer von den Höhen des Mont Landrin zurück ins Tal. So können Sie Kulturgeschichte und eine konkrete Wanderung als unterschiedliche Möglichkeiten für Ihre Reiseplanung einordnen.

Kirchenarchitektur und Geschichte

Die Kirche in Wanchy-Capval ist aus Stein und Feuerstein errichtet und weist Bauelemente aus dem 11., 16. und 17. Jahrhundert auf. Am zentralen Glockenturm erhebt sich ein romanischer quadratischer Baukörper mit übereinander angeordneten rundbogigen Öffnungen. Ein alter Wetterhahn aus dem 18. Jahrhundert bekrönt den Turm. Die Wiederholung der Bögen über dem quadratischen Unterbau gliedert den Turm klar nach oben.

Am Eingang befindet sich ein Renaissanceportal aus weißem Stein, geschmückt mit drei Büsten: einer Frau, einem Engel und einem Mann. Das Kirchenschiff wurde im 16. und 17. Jahrhundert nach Schäden durch die Calvinisten im Jahr 1568 und nach einem Blitzeinschlag wiederaufgebaut. Der romanische Turm und das Renaissanceportal setzen unterschiedliche architektonische Akzente; die Geschichte des Kirchenschiffs ergänzt diese um den Wiederaufbau nach den Schäden.

Im Inneren befindet sich ein bogenförmiges Beichtgestühl, das als selten beschrieben wird. Der Chor bewahrt Holzarbeiten im Beaubec-Stil und einen Adler als Lesepult. Am Eingang ist außerdem die Glocke der ehemaligen Kirche von Capval aufgestellt. Die Glasfenster wurden restauriert und 2006 wieder eingesetzt.

In der Pfarrkirche Saint-Mellen in Capval befindet sich am südlichen Seitenaltar die Skulpturengruppe mit dem Titel „Saint Mellen? Saint évêque, un donateur“. Im Chor stehen der Tabernakel und der Stufenaufbau des Hauptaltars. Die Platzierung unterscheidet die Gegenstände: Die Skulpturengruppe befindet sich am südlichen Seitenaltar, Tabernakel und Stufenaufbau dagegen im Chor.

Wanderung und Landschaft

Die mittelschwere Wanderung „Le Mont Landrin“ ist 10,92 km lang. Sie beginnt in Wanchy-Capval, führt auf die Höhen des Mont Landrin und anschließend zurück ins Tal zum Weiler Capval. Damit sind sowohl ein Anstieg auf die Höhen als auch der anschließende Verlauf zurück ins Tal Teil der Route. Länge und Schwierigkeitsgrad geben einen konkreten Rahmen für die Auswahl der Tour; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen.

Auch der weitere regionale Naturraum ist von Interesse: Wanchy-Capval ist als Gemeinde im kontinentalen ZNIEFF-Gebiet des Typs 2 „La vallée de l'Eaulne“ aufgeführt. Im weiteren regionalen Umfeld ist die Eaulne ein kalkreicher Fluss mit kühlen, meist sauerstoffreichen Gewässern. Diese Bedingungen eignen sich für Salmoniden und andere Wanderfische. So ergänzen die Flussökologie der weiteren Umgebung und die konkrete Wanderroute einander als unterschiedliche Naturthemen.

Für Ihre Schwerpunktwahl ist der Unterschied greifbar: Die Kirche bietet konkrete Architektur- und Ausstattungsdetails, die Wanderung eine ausgewiesene Strecke mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Wenn Sie Le Mont Landrin einplanen, beziehen Sie die aktuellen Wegbedingungen in Ihre Vorbereitung ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Fecamp, Criquebeuf-En-Caux, Les Trois-Pierres, Le Thil-Riberpré, Criquetot-Le-Mauconduit, Goderville, Sausseuzemare-en-Caux, Saint-Clair-sur-les-Monts.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Seine-Maritime.

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