Zum Inhalt

La Grigonnais verbindet für die Reiseplanung zwei klar unterscheidbare Interessen: eine längere Runde durch Bocage-Landschaft und Unterholz sowie ein kulturhistorisch interessantes Kirchengebäude. Der Sentier du Pirudel misst 21 km, ist als Rundweg (PR) ausgewiesen und folgt dem Bach Pirudel. Die Eglise Saint Victor ist neugotisch, hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes und beherbergt eine Galerie mit 28 polychromen Gipsstatuen von Heiligen aus dem Jahr 1879. Wer eine Ferienwohnung in La Grigonnais sucht, kann zunächst entscheiden, ob die Landschaft, die Architektur oder die Verbindung beider Themen den Aufenthalt prägen soll.

Eine Runde mit Bach und Bocage

Der Sentier du Pirudel ist mit 21 Kilometern als Rundweg angelegt; seine Länge und Form beantworten zwei verschiedene Planungsfragen. Die Distanz gibt den Umfang der Wanderung an, während die Rundform eine zusammenhängende Tour beschreibt. Der Weg folgt dem Bach Pirudel durch Bocage-Landschaft und Unterholz. Bocage bezeichnet eine von Hecken und Feldern gegliederte Kulturlandschaft. Bach, Bocage und Unterholz bilden gemeinsam die Landschaftsmerkmale der Runde. Für die Tagesplanung lässt sich die Strecke als eigener Schwerpunkt behandeln. Wer sie in einen Aufenthalt mit weiteren Interessen einordnet, kann bewusst abwägen, wie viel Raum der Wanderung zukommt, statt sie als kurzen Zwischenpunkt zu kalkulieren. Für Reisende, die eine längere Wanderung zum Schwerpunkt machen möchten, bietet der Sentier du Pirudel einen klar definierten Bezugspunkt.

Kirchenbau und datierte Ausstattung

Bei der Eglise Saint Victor ergänzen sich Bauzeit, Bauform und Ausstattung zu verschiedenen Blickwinkeln. Die Kirche wurde zwischen 1859 und 1876 erbaut und ist neugotisch. Neugotik bezeichnet eine Rückbesinnung auf Formen der Gotik; hier ist die Stilrichtung mit einem Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes verbunden. Ein solcher Grundriss verbindet ein längeres Längsschiff mit einem quer dazu angeordneten Querschiff. Die Form beschreibt die Anlage, während Nozay-Stein und Tuffstein die Baumaterialien sind. Stil, Grundriss und Material benennen damit verschiedene Seiten des Gebäudes: seine architektonische Richtung, seine Anlage und die verwendeten Stoffe. Für Architekturinteressierte bietet die Kirche mehrere konkrete Ansatzpunkte.

Die Galerie umfasst 28 polychrome Gipsstatuen von Heiligen; sie stammen aus dem Jahr 1879. Polychrom bedeutet mehrfarbig. Gips, die Zahl der Figuren und ihre Datierung ergänzen die architektonischen Merkmale um konkrete Angaben zur Ausstattung. Die beiden Zeitangaben erfüllen unterschiedliche Funktionen: 1859 bis 1876 bezeichnet den Bauzeitraum des Gebäudes, 1879 das Jahr der Statuen. So lassen sich Baugeschichte und Ausstattung zeitlich getrennt einordnen. Die Galerie ergänzt die bauliche Perspektive um religiöse Bildwerke, deren Entstehungsjahr genannt ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Quilly, Saint-Hilaire-De-Chaléons, Saint-Joachim, Joué-Sur-Erdre, Fresnay-En-Retz, Soulvache, Nozay, Le Loroux-Bottereau

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loire-Atlantique.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.