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Cheffes liegt im Herzen der Basses Vallées Angevines am rechten Ufer der Sarthe. Der Fluss prägt die Auswahl an Erlebnissen: Sie können die Ufer zu Fuß erkunden, eine Radrunde wählen oder sich mit Bauwerken und der Geschichte des Ortes beschäftigen. So lässt sich ein Aufenthalt nach eigenen Interessen ausrichten, ohne dass ein festes Programm vorgegeben ist.

Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs

Die Ufer der Sarthe in Cheffes sind zu Fuß gut zugänglich und eignen sich für Spaziergänge. Daneben gibt es Angelstellen, die eigens für Familien und Menschen mit eingeschränkter Mobilität eingerichtet sind. Ihre Nutzbarkeit kann von den örtlichen Bedingungen abhängen; prüfen Sie diese bei Bedarf vor Ihrem Besuch.

Für eine Radtour bietet sich die Boucle vélo des mariniers zwischen Cheffes und Juvardeil an. Die 14 Kilometer lange Runde beginnt und endet in Cheffes. Sie ist als leicht eingestuft; als Dauer sind eine Stunde und 30 Minuten angegeben. Damit stehen für die Tour sowohl eine Streckenlänge als auch eine konkrete Zeitangabe zur Planung zur Verfügung.

Der Sentier de randonnée pédestre «Au fil de la Sarthe» setzt andere Akzente: Der familienfreundliche Wanderweg ist überwiegend eben, verläuft größtenteils über Wege und eignet sich auch für Mountainbikes. Wer sich für die örtliche Landschaft und ihre Stationen interessiert, findet im Sentier d’interprétation eine kurze ergänzende Promenade zum Rundweg L’Oie Rouge. Von der Kapelle bis zur Croix Mahé ist sie mit Informationstafeln ausgeschildert.

Bauwerke und Geschichte am Fluss

Die Écluse de Cheffes ist die 20. Schleuse von Le Mans aus und die letzte Schleuse an der Sarthe vor Angers. Auch der Moulin de Cheffes prägt das Bild am Wasser: Das große Gebäude aus dem 19. Jahrhundert überspannt die Sarthe und gilt als Zeugnis der Industriearchitektur. Zunächst diente es als Mühle zur Mehlherstellung.

An der Église Notre Dame de Cheffes stammen Chor, Querschiff und Apsis aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und stehen unter Denkmalschutz. Zu ihren beschriebenen architektonischen Besonderheiten gehört außerdem eine leicht gedrehte Schiefer-Turmspitze. Die Chapelle Notre Dame de Saint Sulpice bietet einen weiteren historischen Bezugspunkt: Sie wurde 1882 im Stil der Renaissance restauriert; der auf der Flussseite sichtbare Bogen stammt aus dem 11. Jahrhundert. Bereits 1716 wurde die Kapelle als Wallfahrtsort erwähnt, der mit Wundern verbunden war.

Auch die Geschichte der Mariniers gehört zum früheren Hafen von Cheffes. Am sogenannten cul de bateau wird sie dort erzählt. Diese Station ergänzt den Blick auf die Schleuse und die Mühle um die Geschichte der Schifffahrt auf dem Fluss.

Bootsangebote und weitere Entdeckungen

Von der Base nautique de Cheffes aus können Besucher die Sarthe mit führerscheinfreien Elektrobooten oder Tretbooten erkunden. Das Angebot ist saisonal; prüfen Sie vor der Reise, ob es für den geplanten Zeitraum verfügbar ist. Für Gäste, die mit dem eigenen Boot unterwegs sind, verfügt die Halte fluviale de Cheffes über 27 Liegeplätze mit Wasser- und Stromanschluss. Fünf davon sind für durchfahrende Bootsgäste reserviert.

Nahe der Kirche können Sie im Atelier du Détour Blandines Keramikarbeiten kennenlernen. Im Atelier entstehen außerdem einzigartige Keramik- und Bildhauerstücke vollständig von Hand. Da die Verfügbarkeit der Kunsthandwerkerin variieren kann, empfiehlt es sich, vor einem geplanten Besuch nachzufragen.

Cheffes sur Art wurde am 25. Juli 2026 zum vierten Mal als künstlerischer Rundgang veranstaltet; dabei verwandelte sich das Dorf in eine Open-Air-Galerie. Ein weiterer Termin ist derzeit nicht bekannt. Wer einen Aufenthalt plant, kann diese vergangene Ausgabe als Teil des kulturellen Lebens des Ortes einordnen, sollte aber keinen künftigen Veranstaltungstermin voraussetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Andrezé, Saint-Sigismond, Vezins, Faye-D'anjou, Thorigné-D'anjou, Villedieu-La-Blouère, La Chapelle-Sur-Oudon, Fontevrault-L'abbaye.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maine-Et-Loire.

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