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Neuvy-en-Mauges bietet zwei unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung: Bau- und Erinnerungskultur sowie Wanderungen und Naturbeobachtung. Die Auswahl reicht von einer neugotischen Kirche mit Buntglasfenstern in 36 Szenen bis zu einem Naturgebiet mit Wiesen, Wäldern und Feuchtgebieten. La Morosière bringt eine weitere Perspektive ein: eine bocagegeprägte Landschaft, die teilweise zu Fuß erkundet werden kann.

Baukultur und Geschichte

Die Kirche Saint-Pierre wurde von 1871 bis 1875 vom Architekten Tessier erbaut. Ihr neugotischer Bau ist dreischiffig. In 36 Szenen zeigen die Buntglasfenster das Leben des heiligen Petrus. So stehen die Gliederung des Kirchenraums und das Bildprogramm zu Petrus als zwei konkrete Aspekte des Bauwerks nebeneinander.

Das Château de la Morosière wurde 1869 aus Stein und Tuffstein erbaut. Beim Château Le Lavouër beziehen sich die Angaben zum Denkmalschutz auf unterschiedliche Bestandteile: Die Fassaden und Dächer des Schlosses und der dazugehörigen Wirtschaftsgebäude sind seit dem 25. April 1969 als historische Denkmäler eingetragen. Der Park ist seit dem 28. Januar 1946 als geschützte Stätte klassifiziert. Die beiden Daten und Schutzbezeichnungen betreffen also nicht denselben Teil des Anwesens.

Das Manoir de l’Aunay Gontard stammt aus der klassischen Epoche des 17. und 18. Jahrhunderts und wurde während der Vendée-Kriege nicht zerstört. Auch die Wegekreuze haben jeweils einen eigenen historischen Bezug. Die Croix Bourreau markiert eine Kreuzung alter Wege; der mündlichen Überlieferung zufolge reichen diese bis zu den Religionskriegen zurück. Die Croix Mercier wurde zum Gedenken an die Ermordung eines Wanderhändlers namens Mercier errichtet.

Orte des Gedenkens

Die 1844 erbaute Kapelle Notre-Dame-de-Grâce dient der Gemeinde als Kriegerdenkmal. Sie nennt die Gefallenen beider Weltkriege sowie 38 Einwohner von Neuvy-en-Mauges, die 1793 in Avrillé erschossen wurden. Damit umfasst das Gedenken sowohl die beiden Weltkriege als auch ein Ereignis aus dem Jahr 1793. Die genannten Personen und Daten geben diesem Ort eine klar umrissene historische Bedeutung.

La Morosière und die Wanderwege

Das Domaine de La Morosière in Neuvy-en-Mauges ist als Espace Naturel Sensible (ENS) ausgewiesen. Das 295 Hektar große Gebiet umfasst 21 Hektar des Domaine. Zu seinen Landschaften zählen Wiesen und Ackerflächen ebenso wie Wälder, Gehölze und Feuchtgebiete. Das Gebiet La Morosière ist teilweise öffentlich zugänglich und kann zu Fuß in seiner bocagegeprägten Landschaft erkundet werden. Berücksichtigen Sie die teilweise Zugänglichkeit bei Ihrer Planung und prüfen Sie die geltenden Bedingungen vor dem Besuch.

Im Wald von La Morosière ermöglicht ein Beobachtungsposten die Beobachtung von Singvögeln und größeren Vögeln. Das ergänzt die Möglichkeit, die Landschaft zu Fuß zu erkunden, um einen konkreten Schwerpunkt für Naturbeobachtung.

Ein Ausgangspunkt der örtlichen Wanderwege liegt am Parkplatz der salle de loisirs. Die Route „La Croix Bourreau, la Brosse et l’Aunay Gontard“ besteht aus drei Schleifen für Fußwanderungen. Prüfen Sie die Streckendetails vor dem Aufbruch erneut. Der Wanderweg „Les Cabournes“ führt durch Neuvy-en-Mauges und ist Teil einer Strecke durch fünf Gemeinden: Jallais, La Chapelle Rousselin, Saint Lézin, Neuvy-en-Mauges und La Poitevinière. Wenn Sie zwischen diesen Formaten wählen, steht eine Route mit drei Schleifen einer Strecke durch fünf Gemeinden gegenüber.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Hilaire-Saint-Florent, Varennes-sur-Loire, Parçay-Les-Pins, Vivy, Chazé-sur-Argos, Bauné, Fontevrault-L'abbaye, Champtocé-Sur-Loire.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maine-Et-Loire.

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