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Vier Wanderwege von 5 bis 21 Kilometern ermöglichen Erkundungen der Umgebung von Oizé. Dazu kommen Feuchtgebiete, Wiesenlandschaften und eine Baugeschichte, die von einer romanisch-gotischen Kirche bis zu Mühlen reicht. Wer eine Unterkunft in Oizé sucht, kann Natur und Kulturerbe als unterschiedliche Schwerpunkte des Aufenthalts betrachten.

Wiesen, Bocage und Feuchtgebiete

Der Fessard durchquert Oizé. Wiesen und Bocage-Hecken prägen das Landschaftsbild, ergänzt durch Waldflächen und Feuchtgebiete. Die Tourbière du Poumon vert ist ein Feuchtgebiet und als Biodiversitätskorridor und -speicher ausgewiesen. Dort leben Eisvogel, Agrion de Mercure, Schwarzspecht und Steinkauz; ihr Vorkommen kann saisonal variieren.

Auch ausgewiesene Naturgebiete gehören zum Bild der Gemeinde. Die Tourbière de la Fontaine du Bouchet ist eines der in Oizé ausgewiesenen ZNIEFF-Gebiete. Die Lande des Soucis ist ein kontinentales ZNIEFF-Gebiet des Typs 1, das sich unter anderem über Oizé erstreckt. Zu ihren Lebensräumen zählen feuchte Heiden, Nadelholzbestände, Tümpel, Wiesen, niedrige Heiden und Wege. Dort wächst außerdem eine sehr große Population des regional geschützten Jonc squarreux.

Für Wanderungen stehen vier Wege mit Streckenlängen zwischen 5 und 21 Kilometern zur Auswahl. Die Spannweite bietet einen konkreten Anhaltspunkt, wenn Sie den gewünschten Umfang Ihrer Erkundung festlegen. Die Wege erschließen die Umgebung der Gemeinde; die Naturgebiete und ihre Lebensräume bilden daneben einen eigenen Schwerpunkt.

Kirche, Mühlen und historische Orte

Die Église Saint-Hilaire verbindet ein romanisches Kirchenschiff mit einem gotischen Chor im Plantagenêt-Stil. Seit dem 29. April 1994 ist sie als Monument historique klassifiziert. Im Inneren befindet sich ein Fresko aus dem 13. Jahrhundert, das die Beisetzung des heiligen Hilarius darstellt. Es ist eine von nur zwei bekannten Darstellungen dieses Themas.

Ein weiterer historischer Ort ist das ehemalige Benediktinerpriorat Sainte-Marie-Madeleine, das seit dem 24. Juli 1989 als Monument historique eingetragen ist. Das Manoir de Montaupin liegt südlich des Ortszentrums; um 1342 war Montaupin ein seigneurialer Besitz. Von den dort gepflanzten Fichten ist heute nur noch eine erhalten. Am Château du Boschet sind Mauerfragmente und der Haupteingang erhalten. Das Dorfwaschhaus von Oizé wurde in den 2000er-Jahren restauriert.

Das Moulin de Boisard liegt am Fessard. Ein Mühlkanal speist die Anlage und leitet dafür einen Teil des Bachs aus dem Gebiet Poumon Vert ab. Die Restaurierungsarbeiten reichen bis 1995 zurück; 2014 wurde das Mühlrad ersetzt. Hier treffen die Wasserversorgung einer Mühle und die Geschichte ihrer Erhaltung aufeinander.

Tierbezogene Aktivitäten am Moulin du Rouveau

Am Moulin du Rouveau verbindet eine pädagogische Erkundung den Besuch der Tiergehege mit Rätseln, die dort gelöst werden. Außerdem wird eine zweistündige Aktivität zur Tierpflege angeboten: Sie umfasst die Entdeckung von Arten sowie das Füttern und Bürsten von Tieren in den Gehegen und findet nach Reservierung statt. Die beiden Formate setzen unterschiedliche Akzente – einmal stehen Rätsel im Mittelpunkt, einmal die Pflege und das Kennenlernen der Tiere.

So orientiert sich die Wahl des Reiseziels an den Erlebnissen, die Ihnen wichtiger sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Fontenay-Sur-Vègre, Souvigné-Sur-Même, Auvers-le-Hamon, Mézières-Sous-Lavardin, Rouez, Montreuil-le-Chétif, Conflans-Sur-Anille, Rouperroux-le-Coquet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sarthe.

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