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Folembray verbindet ein konkretes Motorsportangebot mit Spuren der ehemaligen Glashütte und Waldbezügen. Dazu kommen eine frühere Bahnstrecke, die heute für Spaziergänge genutzt wird, und die Église Saint-Pierre mit ihren Buntglasfenstern. Für die Planung hilft es, diese verschiedenen Schwerpunkte auseinanderzuhalten: Fahrtraining und Kartfahren sind eigene Aktivitäten, während Bahnstrecke, Wald und Glashüttengeschichte unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt bieten.

Motorsport: Fahrtraining und Kartfahren

Die Folembray Arena bietet Fahrtrainings in Einsitzern der Formel Renault oder der Formel 4 an. Kartfahren ist ein weiteres Angebot auf einer Kartbahn mit drei Streckenvarianten zwischen 680 und 820 Metern. Die beiden Aktivitäten unterscheiden sich damit bereits im Format: Auf der einen Seite steht das Fahrtraining in einem Formel-Einsitzer, auf der anderen das Kartfahren mit mehreren Streckenvarianten. Wenn Motorsport den Ausschlag für Folembray gibt, können Sie also zunächst nach der gewünschten Aktivität wählen; beim Kartangebot kommt die Auswahl zwischen drei Längen hinzu.

Der Circuit de Folembray wurde 1975 eröffnet und war einer der wenigen Rennkurse im Norden Frankreichs. So gehören zum Motorsportthema sowohl die Fahrformate der Arena als auch ein historischer Rennkurs. Die Eröffnung des Circuit und das Angebot der Arena sind dabei unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte.

Wald und Wege mit Geschichte

Die nördliche Hälfte Folembrays umfasst einen Teil des Staatsforsts von Coucy-Basse; der Forst reicht bis zu den ersten Gebäuden rund um die ehemalige Glashütte. Auf dem Gemeindegebiet liegt zudem das Natura-2000-Gebiet SIC „Massif forestier de Saint-Gobain“. Im Staatsforst von Coucy-Basse befindet sich auch die Traubeneiche Chêne du Père Augustin. Damit stehen eine Schutzgebietsbezeichnung und ein einzelner Baum als zwei konkrete Naturbezüge im Ortsgebiet.

Auch die ehemalige Bahnstrecke verbindet Ortsgeschichte mit einem heutigen Aufenthaltsthema: Sie diente der Versorgung der Glashütte, eignet sich heute für Spaziergänge und führt zum Waldmassiv. Für den Gang in die Landschaft ergibt sich so neben dem Ziel im Wald ein historischer Bezug zur früheren Funktion der Strecke.

Glashütte und Ortsgeschichte

Die ehemalige königliche Glashütte war von 1705 bis 1952 in Betrieb. In Folembray greift ein Mini-Museum ihre Geschichte mit zwei Vitrinen auf. Der Zugang ist während der Öffnungszeiten des Rathauses möglich. Prüfen Sie diese Zeiten vor dem Besuch, wenn Sie das Museum in Ihre Planung aufnehmen möchten.

Kirche und Glasmalerei

Die Église Saint-Pierre de Folembray wurde nach 1918 im romanischen Stil wiederaufgebaut. Ihre Buntglasfenster stammen vom Pariser Glasmaler Raphaël Lardeur. Die Chorfenster zeigen die Glasarbeiter von Folembray und ihre Familien, die sich dem Heiligsten Herzen Jesu darbringen. Die Darstellung der Familien erweitert das Motiv über die einzelnen Arbeiter hinaus und bezieht auch ihre Angehörigen ein. So kommen in der Kirche Architektur, Glasmalerei und eine religiöse Bildsprache zusammen, die zugleich örtliche Glasarbeiter zeigt.

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