Zum Inhalt

Airaines bietet eine klare Wahl zwischen Kulturgeschichte und Landschaft: Notre-Dame und Saint-Denis stehen für unterschiedliche Bauzeiten, während das Prieuré und die Tours de Luynes weitere historische Motive liefern. Einen landschaftlichen Akzent setzt die Voie verte du Vimeu à l’Airaines. Wer nach einem Hotel in Airaines sucht, kann den Aufenthalt danach ausrichten, ob sakrale Architektur und historische Bauwerke oder auch die Landschaft im Mittelpunkt stehen sollen.

Die Kirchen: zwei Bauzeiten

Die Kirche Notre-Dame d’Airaines stammt aus dem 11. Jahrhundert und gilt als eines der ältesten religiösen Denkmäler des Départements. Auch ihr Taufbecken datiert ins 11. Jahrhundert. So lässt sich neben dem Alter des Kirchenbaus ein bestimmtes Ausstattungsstück derselben Epoche einordnen. Für Reisende, die sich besonders für sakrale Architektur interessieren, bietet Notre-Dame damit einen konkreten Zugang zur Baugeschichte.

Einen anderen Akzent setzt die Pfarrkirche Saint-Denis. Sie ist ein flamboyant-gotischer Bau aus dem 16. Jahrhundert und beherbergt mehrere bemerkenswerte Kunstwerke, darunter eine steinerne Grablegung. Im Vergleich wird der zeitliche Abstand zwischen der Kirche aus dem 11. Jahrhundert und dem Bau aus dem 16. Jahrhundert sichtbar. Die beiden Kirchen stehen damit für unterschiedliche Epochen und zugleich für verschiedene Schwerpunkte: Notre-Dame verbindet Baualter und Taufbecken, Saint-Denis gotische Architektur und Kunstwerke.

Das Prieuré: Zerstörung und Wiederaufbau

Das Prieuré d’Airaines wurde nach seiner Zerstörung durch die Burgunder im Jahr 1422 im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut. Seine Gebäude sind als historische Denkmäler eingestuft. Die Abfolge von Zerstörung und späterem Wiederaufbau gibt diesem Ort eine eigene historische Perspektive neben den beiden Kirchen.

Im Prieuré wurde eine 47. Ausstellungssaison vom 18. Mai bis zum 28. September veranstaltet. Sie stand unter dem Thema „Chemin de croix“ und zeigte Werke von Sergio Ferro, Pierre Fichet, Jacques Pasquier und Nicolas Alquin. Wenn eine Ausstellung für Ihren Reisetermin wichtig ist, prüfen Sie die Veranstaltungstermine für den gewünschten Zeitraum.

Die Tours de Luynes und der Blick über die Täler

Die Tours de Luynes bestehen aus zwei Steintürmen, den einzigen erhaltenen Resten des früheren Schlosses der Herzöge von Luynes. Das historische Interesse konzentriert sich hier auf die beiden erhaltenen Türme, nicht auf eine vollständige Schlossanlage. Die Türme bieten ein 180-Grad-Panorama über die umliegenden Täler. Außerdem lässt sich der noch vorhandene Graben zu Fuß umrunden. So kommen Baugeschichte, Ausblick und Bewegung am Graben auf unterschiedliche Weise zusammen.

Landschaft auf der Voie verte

Die Voie verte du Vimeu à l’Airaines verläuft auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, die von Longpré-les-Corps-Saints nach Gamaches führte. Ihre Landschaft umfasst landwirtschaftlich genutzte Hochflächen, bewaldete Hänge, durchgehenden ländlichen Baubestand und Talsohlen. Anders als bei Kirchen und Türmen liegt der Akzent hier nicht auf einem einzelnen Bauwerk, sondern auf dem Landschaftsraum entlang der ehemaligen Bahnstrecke. Wenn Sie die Route einplanen, prüfen Sie vorab die Bedingungen für Ihren Reisetag.

Airaines als Unterkunftsziel planen

Bei der Wahl eines Hotels in Airaines hilft die Frage, ob Ihr Aufenthalt vor allem von historischen Bauwerken oder ebenso von der picardischen Landschaft geprägt sein soll. Für den Kulturfokus bieten die Kirchen und das Prieuré unterschiedliche Zeitlagen, Architektur und Kunstwerke; die Tours ergänzen diesen Schwerpunkt um die erhaltenen Schlossreste und den Talblick. Soll auch die Landschaft dazugehören, wird die Voie verte zu einem eigenen Thema der Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Longpré-Les-Corps-Saints, Cocquerel, Béhen, Sourdon, Bouzincourt, Courcelles-Au-Bois, Naours, Albert

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Somme.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.