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Péronne bietet zwei unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt: Museen und Befestigungsgeschichte einerseits, Wege und Aktivitäten am Étang du Cam andererseits. Wenn Sie ein Hotel in Péronne suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Ihr Interesse vor allem dem Ersten Weltkrieg, archäologischen Sammlungen oder Zeit im Freien gilt.

Den Ersten Weltkrieg und Péronnes Geschichte einordnen

Das Historial de la Grande Guerre befindet sich in der mittelalterlichen Burg von Péronne. Sein modernes Gebäude beherbergt fünf Säle mit Dauerausstellungen und zwei audiovisuelle Säle. Gemeinsam behandeln sie den Ersten Weltkrieg von seinen Ursprüngen bis zu seinen Folgen. In den Salles des Gardes kommt die lokale Perspektive hinzu: Dort geht es unter anderem um die Geschichte der Burg von Péronne und ihrer Region sowie um die Schlacht am Mont-Saint-Quentin. Der große historische Zusammenhang und die Geschichte des Ortes stehen damit im selben Museum nebeneinander.

Archäologische Sammlungen im Rathaus

Das Musée Alfred-Danicourt wurde 1877 gegründet und befindet sich heute in vier Räumen im ersten Stock des Rathauses von Péronne. Seine archäologischen Sammlungen sind besonders für die außergewöhnliche Qualität ihrer antiken Glyptik, Numismatik und Goldschmiedekunst bekannt. Glyptik bezeichnet die Kunst des Steinschnitts; Numismatik ist die Münzkunde. So setzt das Museum einen anderen thematischen Akzent als das Historial: Hier stehen archäologische Sammlungen und ihre besonderen Fachgebiete im Mittelpunkt.

Die Porte de Bretagne und die frühere Befestigung

Die Porte de Bretagne wurde 1602 unter der Herrschaft Heinrichs IV. errichtet und ersetzte die Porte Saint-Sauveur, die bei der Belagerung von 1536 beschädigt worden war. Sie ist der einzige erhaltene Überrest der Befestigungsanlagen, die das alte Péronne umgaben. 1925 wurde sie als Monument historique eingestuft, 1927 restauriert. Die Daten halten verschiedene Abschnitte ihrer Geschichte auseinander: die Beschädigung des früheren Tores, den Ersatzbau und die spätere Einstufung und Restaurierung.

Parc du Cam und La balade Péronnaise

Im Parc du Cam führt ein angelegter Weg rund um den Teich. Picknickplätze, Grünflächen und Überreste ehemaliger Befestigungsanlagen säumen ihn. La balade Péronnaise verläuft auf dem Rückweg durch den Park und bietet dabei einen Blick auf das Historial de la Grande Guerre. Außerdem führt die Route unter der Porte de Bretagne hindurch; anschließend können Sie Les Hardines sehen. Diese Gemüsegärten entstanden nach und nach durch das Ausheben von Sümpfen und Gräben. Im Park treffen damit Grünflächen und Teich auf Spuren der früheren Befestigung.

Parcours, Seilrutsche und Aktivitäten auf dem Wasser

Au Fil du Cam bietet sieben Hochseilgarten-Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Hinzu kommt eine 165 Meter lange Seilrutsche über dem Étang du Cam. Auf dem ruhigen Wasser des Teichs kann man bei Au Fil du Cam Kanu und Kajak fahren. Die Angebote unterscheiden sich damit nach Aktivitätsart: Parcours, eine Fahrt über dem Wasser oder Kanu- und Kajakfahren auf dem Teich. Vor der Planung lohnt sich ein Blick auf aktuelle Zugangsinformationen zum Historial, die Betriebsdetails von Au Fil du Cam und die Wegebedingungen der La balade Péronnaise.

Weitere Reiseziele entdecken: Miannay, Doingt, Ergnies, Saigneville, Villers-sous-Ailly, Poulainville, Bouvaincourt-Sur-Bresle, Velennes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Somme.

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