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Ein einzelner Kunstgegenstand führt in Quesnoy-Le-Montant mitten in die Ortsgeschichte: die Jeanne-d’Arc-Statue in der Chapelle Saint-Sulpice au cimetière. Dazu kommen eine Kapelle aus dem 16. Jahrhundert, ein geschichtsträchtiger Hofeingang und die Wanderung La Quercitaine mit klar angegebenem Strecken- und Zeitrahmen. So lässt sich der Aufenthalt zwischen einzelnen Kulturthemen und einem längeren Ausflug planen. Die folgenden Details helfen Ihnen, den Schwerpunkt nach Ihrer verfügbaren Zeit zu setzen.

Kunst, Kapellen und Erinnerung

Die Jeanne-d’Arc-Statue befindet sich im Chor an der Nordseite der Chapelle Saint-Sulpice au cimetière. Sie ist ein Werk des 20. Jahrhunderts von Charles Desvergnes und wurde am 6. Juni 1984 als bewegliches Kulturobjekt unter Schutz gestellt. Die Kapelle auf dem Friedhof ist außerdem mit einer Wallfahrt verbunden, die als halb weltlich und halb religiös gilt.

Ein Gedenkfenster in der Kirche von Quesnoy-Le-Montant erinnert an beide Weltkriege. Entworfen wurde es von Pierre Vidal, eingesetzt von Pierre Pasquier. Einen anderen baulichen Blick bietet die kleine Chapelle Saint-Martin d’Hymmeville: Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört heute der Gemeinde. Ihre unteren Mauern bestehen aus Feuerstein und Stein; der obere Abschnitt wurde im 18. Jahrhundert mit Ziegeln erhöht. So stehen an der Kapelle unterschiedliche Materialien und Bauphasen nebeneinander.

Hofgeschichte und frühere Zuckerproduktion

Bei der Ferme d’Hymmeville lenkt der Torbereich den Blick auf praktische Details des Hoflebens. Laut einer Inschrift auf dem Wappen des Torhauses geht die Ferme auf das Jahr 1673 zurück. Die chasse-roues, auch Radabweiser genannt, erleichterten Fuhrwerken die Durchfahrt und schützten die Mauern des außergewöhnlichen Hofeingangs. Diese Funktion macht verständlich, warum die Bauteile gerade an einer Durchfahrt angebracht waren.

Zur Industriegeschichte gehört die ehemalige Rübenreiberei. Sie wurde um 1873 für die S.A. de la Sucrerie d’Abbeville errichtet und stellte ihre Tätigkeit am Ende des dritten Viertels des 20. Jahrhunderts ein. Der aus der ehemaligen Rübenreiberei gewonnene Saft wurde über eine Rohrleitung nach Abbeville geleitet. Damit lassen sich bei einem Aufenthalt sowohl ältere Hofarchitektur als auch ein früherer Produktionszweig als unterschiedliche Themen der Ortsgeschichte einordnen.

La Quercitaine: Streckenrahmen und Landschaft

La Quercitaine führt von Cahon in Richtung Quesnoy-Le-Montant. Die Wanderung ist 12,74 Kilometer lang; für Auf- und Abstieg werden jeweils 63 Meter genannt. Ihre angegebene Dauer beträgt 3 Stunden und 50 Minuten, die Einstufung lautet mittelschwer. Damit ist sie ein längerer, eigenständig zu planender Ausflug und kein kurzer Spaziergang. Auf dem Rückweg führt die Strecke über Wege zwischen Wäldern und Weideflächen. Außerdem geht der Weg in Richtung Friedhof, Chapelle Saint-Martin und Ferme d’Hymmeville.

Für die Planung beantworten diese Angaben verschiedene Fragen: Die Länge und Dauer geben einen zeitlichen Rahmen vor, während Höhenmeter und Einstufung zusätzliche Orientierung zum Charakter der Tour bieten. Prüfen Sie die Routendetails vor dem Aufbruch, damit Ihre Planung zu den aktuellen Angaben passt.

Anreise mit dem Bus

Die regionale Buslinie 751 verbindet Abbeville, Quesnoy-Le-Montant und Friville-Escarbotin. Der zugehörige Fahrplan gilt vom 1. September 2026 bis zum 3. Juli 2027. Richten Sie Ihre Anreise nach einem Fahrtag innerhalb dieses Zeitraums aus und prüfen Sie vor der Fahrt den passenden Termin.

Weitere Reiseziele entdecken: Berny-En-Santerre, Roye, Vironchaux, Baizieux, Sailly-Flibeaucourt, Méaulte, Villers-sous-Ailly, Gueschart.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Somme.

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