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Payré bietet mehrere gut unterscheidbare Anknüpfungspunkte: die Wasserlandschaft an der Dive, Mühlengeschichte und lokale Erzeugung. Bei Les Iles de Payré liegt ein 22 Hektar großes Naturgebiet an der Dive; acht Hektar davon entfallen auf Teiche und Kanäle. Die Anlage verbindet damit einen konkreten Wasserbezug mit Wegen und mehreren Aktivitäten. Dazu kommen eine seltene Darstellung des heiligen Hilarius in der Église Saint-Hilaire und ein Familienbetrieb in Payré, der Honig und Pollen produziert. Diese verschiedenen Themen geben Ihnen eine klare Grundlage, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts nach eigenem Interesse zu setzen.

Wasserlandschaft und Aktivitäten

Bei Les Iles de Payré können Sie den frei zugänglichen Fitnessparcours im Freien mit 14 Übungsmodulen nutzen; er ist Personen ab 14 Jahren vorbehalten. Von dort führen Wanderwege in den Civraisien en Poitou. Auch Angeln ist bei der Anlage mit einer gültigen Flusskarte möglich. Außerdem verläuft dort die Terra-Aventura-Schatzsuche „L’Odyssée de la Grand’Goule“. Die Angebote unterscheiden sich in ihrer Form: Module am Parcours, Wanderwege in den Civraisien en Poitou, Angeln unter Kartenbedingung oder eine Schatzsuche. Für die Planung sind vor allem die Altersgrenze am Parcours und die gültige Flusskarte beim Angeln praktische Bedingungen.

Fluss- und Mühlenwege

Der Sentier Rivières et Moulins erweitert den Blick über die Freizeitanlage hinaus. Er folgt teilweise den von Mühlen geprägten Tälern der Dive und der Bouleure; beide Flüsse vereinigen sich in der Gemeinde Voulon mit dem Clain. Bei Payré führt die Route an Les Iles de Payré vorbei. Zu den Punkten, die sie berührt, zählen die Kirche von Voulon, die Mühle von Guron, die Waschbrunnenfontäne von Fontou, die ehemalige Fußgängerbrücke sowie die Kapelle und der Brunnen von Voulon. Die Route folgt den Tälern also nur teilweise und ist zugleich durch die genannten Mühlen und Bauwerke geprägt.

Mühlen, Kirchenkunst und Geschichte

Ein genauerer Blick auf die Mühlengeschichte führt zum Moulin de Preuillé. Die alte Mühle reicht geschichtlich weit vor das 15. Jahrhundert zurück. Ein prägnantes Detail ist der Kanal, der unter der Scheunentür hindurchführt; unter dieser Tür drehte sich einst das Mühlrad. So wird der Zusammenhang zwischen Wasserlauf und Mühlenbetrieb an einem konkreten Bauteil sichtbar. Das Moulin de Preuillé kann ausschließlich nach vorheriger Anmeldung im Rahmen einer Führung besichtigt werden; stimmen Sie diesen Besuch deshalb vorab ab. Einen anderen kulturhistorischen Akzent setzt die Église Saint-Hilaire in Payré: Dort befindet sich eine Prozessionsfahne mit einer seltenen Darstellung des heiligen Hilarius. Hier steht ein religiöses Objekt im Mittelpunkt, beim Moulin die frühere Nutzung von Kanal und Mühlrad. Auch der Rennsport gehört zu Payrés Geschichte: Marcel Renault starb am 26. Mai 1903 in Payré an den Folgen eines Unfalls während des Rennens Paris–Madrid 1903.

Honig aus Payré

Bei Le Rucher de la Sapée stehen Erzeugung und Verkostung im Mittelpunkt. Der Familienbetrieb in Payré produziert Honig und Pollen. Das Honigsortiment umfasst Frühjahrs-, Sommer-, Kastanien-, Akazien-, Buchweizen-, Faulbaum- und Heidehonig; die Auswahl kann sich ändern. Wenn Sie eine bestimmte Sorte suchen, fragen Sie am besten vorab nach dem aktuellen Angebot. Eine geführte Honigverkostung wird kostenlos und nach vorheriger Anmeldung angeboten. Stimmen Sie den Besuch vorab ab, statt eine spontane Verkostung einzuplanen.

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