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Châteauneuf-Val-Saint-Donat vereint markante Ortsgeschichte und zwei unterschiedlich ausgerichtete Rundwege. Zur historischen Spur gehören die romanische Chapelle Sainte-Madeleine, das verfallene alte Dorf und die frühere Holzkohleherstellung. Draußen setzen die Wege verschiedene Akzente: Bories am Südhang der Montagne de Lure oder die Chapelle Saint-Antoine und das alte Dorf.

Kapelle und Ortsgeschichte

Die Chapelle Sainte-Madeleine ist ein isoliert stehendes romanisches Bauwerk aus der Zeit um 1180. Sie liegt inmitten weißer Eichen, etwa vier Kilometer südwestlich des Dorfes. Bis zur Französischen Revolution wurde sie von Eremiten bewohnt; von 1975 bis 1979 wurde sie restauriert. Per Erlass vom 30. Juni 1997 wurde die Kapelle einschließlich des Grundstücks der Parzelle C 167 als Monument historique eingetragen.

Das verfallene alte Dorf liegt auf einer Anhöhe über der Ebene. Von 1423 bis 1733 wurde die frühere Bezeichnung Châteauneuf-les-Charbonniers verwendet. Sie verweist auf die örtliche Herstellung von Holzkohle aus Holz, das bei Rodungen gewonnen wurde. So führt die Ortsgeschichte von einem früheren Namen zu einer konkreten handwerklichen Tradition und zur damaligen Nutzung des Holzes.

Zwei Rundwege, unterschiedliche Schwerpunkte

Der Circuit des Bories ist ein leichter Rundweg von acht Kilometern. Planen Sie etwa drei Stunden Gehzeit und 287 Meter Auf- und Abstieg ein. Die Route verläuft am Südhang der Montagne de Lure durch mineralische Umgebung und führt zu den Bories, ehemaligen Hirtengebäuden der Haute-Provence. Damit gehören sowohl die Landschaft als auch die frühere Hirtenwirtschaft zu den Themen dieser Wanderung.

Der Rundweg Le vieux village führt unterhalb der Chapelle Saint-Antoine vorbei und erreicht das südliche Ende des alten Dorfes. Der Rückweg beginnt an einer verfallenen Mühle und verläuft entlang von Olivenhainen, Feldern und Garrigue zurück nach Châteauneuf. Im Vergleich setzt der Circuit des Bories den Schwerpunkt auf Bories und die mineralische Landschaft am Lure-Hang; Le vieux village rückt die Kapelle, das alte Dorf und die Landschaft des Rückwegs in den Vordergrund. Prüfen Sie vor dem Start die Wegbedingungen.

Weitere historische Spuren und lokale Erzeugnisse

Das Lavoir du Pleidieu liegt im Süden der Gemeinde auf freiem Feld, weitab von Wohnhäusern. In seiner Nähe befand sich in der Antike eine 3.000 Quadratmeter große gallorömische Anlage. Die Ortsgeschichte erhält damit auch einen deutlich älteren zeitlichen Bezugspunkt.

Die Église Saint Antoine wurde 1683 zur Pfarrkirche und wurde 1876 noch für Trauerfeiern genutzt. Später stürzte ihr Gewölbe ein; an ihre Stelle trat die alte Kirche Sainte-Madeleine. Die Daten und die Abfolge halten verschiedene Stationen ihrer kirchlichen Nutzung fest.

La Toma de Lura verkauft in Châteauneuf-Val-Saint-Donat Bio-Ziegenkäse und Bio-Zicklein, die unter der Mutter aufgezogen wurden, direkt ab Hof. Wenn Sie den Hofverkauf einplanen, klären Sie die Verkaufsmodalitäten vor der Anreise.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-De-Haute-Provence.

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