Ein weitläufiger Olivenhain mit Tausenden mehr als hundert Jahre alten Bäumen, Überreste römischer Thermen und franziskanische Ausstellungen eröffnen in Cimiez unterschiedliche Zugänge zu Landschaft und Geschichte. Der Jardin des Arènes de Cimiez steht für den alten Baumbestand; zwei Museen setzen archäologische und franziskanische Schwerpunkte. Bei der Wahl können Sie sich daran orientieren, ob Sie sich eher für eine Landschaft, eine archäologische Zeitspanne oder die Geschichte der Franziskaner in Nizza interessieren.
Landschaft im Jardin des Arènes de Cimiez
Der Jardin des Arènes de Cimiez ist ein weitläufiger Olivenhain mit Tausenden mehr als hundert Jahre alten Olivenbäumen. Zahl und Alter prägen den Garten als Landschaftsthema: Im Mittelpunkt steht ein alter Baumbestand, nicht eine chronologisch geordnete Sammlung. Auch die Rasenflächen gehören zu seinem Charakter; sie werden für Familienspaziergänge genutzt. Das unterscheidet den Garten von den Museen: Hier sind Olivenhain und Spaziergang der passende Anker für die Auswahl. Wenn Sie sich bei Cimiez vor allem für Landschaft interessieren, können Sie diesen Schwerpunkt von den historischen Sammlungsthemen abgrenzen.
Archäologie auf dem Gelände des Cemenelum
Das Musée d’Archéologie de Nice Cimiez befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen römischen Stadt Cemenelum. Es zeigt die Überreste von drei vollständig erhaltenen Thermenkomplexen. Die Sammlungen reichen von den Metallzeiten über die Antike bis ins frühe Mittelalter. Damit stehen ein konkretes bauliches Thema und ein weiter gefasster zeitlicher Rahmen nebeneinander: Die Thermenreste verweisen auf die ehemalige Stadt, während die Sammlung über die Antike hinausgreift und bereits früher einsetzt. Wer historische Zeiträume vergleichen möchte, findet hier eine Perspektive über mehrere Epochen hinweg; der archäologische Schwerpunkt ist also nicht auf die römische Vergangenheit beschränkt.
Franziskanische Geschichte im Musée Franciscain
Das Musée Franciscain befindet sich im zweiten Stock des Klosters von Cimiez, in den Zellen des ehemaligen Konvents der Minderen Brüder. Seine Ausstellungen veranschaulichen das Leben der Franziskaner in Nizza vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Dafür dienen Gemälde, Skulpturen, illuminierte Handschriften und Fresken als unterschiedliche Ausdrucksformen. Die Lage in den ehemaligen Konventszellen stellt einen unmittelbaren Bezug zum franziskanischen Thema her. Anders als die archäologische Sammlung, deren Zeitraum von den Metallzeiten bis ins frühe Mittelalter reicht, konzentrieren sich diese Ausstellungen auf eine religiöse Gemeinschaft und ihre Geschichte in Nizza über mehrere Jahrhunderte.
Welcher Schwerpunkt passt zu Ihnen?
Für die Auswahl sind die unterschiedlichen Blickwinkel entscheidend: Der Jardin verbindet einen alten Olivenhain mit der Nutzung seiner Rasenflächen für Familienspaziergänge. Das Musée d’Archéologie bietet archäologische Zeugnisse und einen Sammlungshorizont über mehrere Epochen. Das Musée Franciscain richtet den Blick auf die Franziskaner in Nizza und zeigt dieses Thema mit verschiedenen Medien. Besonders klar lässt sich die zeitliche Ausrichtung der beiden Museen vergleichen: Metallzeiten bis frühes Mittelalter auf der einen, 13. bis 18. Jahrhundert auf der anderen Seite. So können Sie Cimiez nach dem Landschafts- oder Geschichtsthema auswählen, das Sie am meisten interessiert.
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