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Olivenöl und Ortsgeschichte

Im Ortskern von Opio wird weiterhin Olivenöl produziert. Zugleich liegt die Gemeinde zwischen Meer und Bergen in einer bewaldeten Landschaft des mittleren Hinterlands. Olivenöltradition, romanisches Kulturerbe und unterschiedlich geprägte Wanderwege geben dem Ort klare Themen für einen Aufenthalt.

Das Moulin d’Opio geht auf das 15. Jahrhundert zurück und zählt zu den ältesten Ölmühlen der Provence. Im Ortskern produziert es weiterhin Olivenöl; dort werden auch Oliven aus Opio verarbeitet. Mit dem Moulin verbindet sich zudem eine Folge von sieben Generationen seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Zeitangaben beziehen sich auf verschiedene Aspekte: Das 15. Jahrhundert markiert die Ursprünge der Mühle, die Mitte des 18. Jahrhunderts den Beginn der Generationenfolge. Zusammen mit der fortgesetzten Produktion verbindet Opio damit historische Herkunft und heutige Olivenverarbeitung.

Im Domaine de La Giraudière werden Besichtigungen und Olivenölverkostungen angeboten; erkundigen Sie sich vorab nach den Terminen.

Kirche und Rosentradition

Die romanische Kirche Saint-Trophime beherbergt mittelalterliche Taufbecken und ein Altarretabel aus dem 17. Jahrhundert. So stehen in einem Kirchenbau romanische Architektur, mittelalterliche Ausstattung und ein Kunstwerk aus einer späteren Epoche nebeneinander. Eine andere kulturelle Facette ist die jährlich stattfindende Fête de la Rose, die seit mehr als 20 Jahren die provenzalische Rosentradition pflegt. Wenn Sie das Fest in Ihre Reise einbeziehen möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Veranstaltungstermine.

Wanderungen und Freizeitangebote

Die Wanderung „La boucle du Parc de Loisirs“ beginnt am Parkplatz des Parc de Loisirs d’Opio und führt durch den Bois d’Opio. Entlang des Weges liegen Olivenkulturen; zugleich bietet die Route freie Ausblicke auf die umliegenden Hügel und Berge. Die „Balade du Siaresq“ führt dagegen durch einen Eichenwald, zwischen Trockenmauern hindurch und über eine kleine Brücke. Wer nach dem Landschaftseindruck auswählt, kann die Boucle mit Olivenkulturen und offenen Ausblicken verbinden, während der Siaresq durch Wald, Mauern und Brücke geprägt ist. Die Boucle ist als leichte Wanderung eingestuft.

Der Parc de Loisirs d’Opio verfügt über einen Trimm-dich-Pfad, einen Multisportplatz, Spielbereiche und ein Amphitheater. Die leichte Boucle startet am Parkplatz des Parks und führt durch den Bois d’Opio. Damit sind Park und Wanderung über einen konkreten Startpunkt miteinander verknüpft; die genannten Einrichtungen bilden daneben ein eigenes Freizeitangebot.

Golf in hügeligem Gelände

Der Golf d’Opio Valbonne ist ein 18-Loch-Golfplatz in einem 220 Hektar großen geschützten Gelände. Das Gelände ist hügelig und von hundertjährigen Bäumen beschattet; darin befindet sich zudem ein gallorömisches Aquädukt. So verbindet der Platz sein sportliches Angebot mit konkreten Landschafts- und Geschichtsmerkmalen. Für Golfinteressierte ist diese Verbindung ein eigener Schwerpunkt neben Olivenöltradition, Kirche und Wanderwegen.

Weitere Reiseziele entdecken: Contes, Tournefort, Le Mas, La Roquette-Sur-Siagne, Roquesteron, Saint-Dalmas-Le-Selvage, Peillon, Saint-Jeannet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-Maritimes.

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