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Die roten Gorges de Daluis und die Ortsgeschichte geben einem Aufenthalt in Guillaumes zwei klare Themen: die Landschaft der vom Var geformten Schlucht sowie Museen, Kirche und Jahrmärkte im Ort. Sie können Natur und Kultur als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten und danach entscheiden, welche Erlebnisse Ihre Reise prägen sollen.

Rote Gorges und Naturreservat

Das Regionale Naturreservat der Gorges de Daluis erstreckt sich über mehr als 1.000 Hektar auf dem Gebiet der Gemeinden Guillaumes und Daluis. Der Var hat die Schluchten in permischen Peliten herausgearbeitet. Rote Felsen und eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt gehören zu diesem Landschaftsraum. So stehen die geologische Formung durch den Fluss und der biologische Reichtum als zwei unterschiedliche Naturthemen nebeneinander.

Die Maison des Gorges zeigt in einer Dauerausstellung die Vielfalt der natürlichen Lebensräume der roten Gorges sowie die Tier- und Pflanzenwelt des Naturreservats. Damit ergänzt sie den Landschaftsschwerpunkt um eine Perspektive auf Lebensräume und Artenwelt.

Rundweg, Wanderung und Route nach Valberg

Der Rundweg Balcons des Gorges de Daluis führt über den Pont de la Mariée und den Pont des Roberts zurück nach Guillaumes. Lokale Bedingungen können den Zugang beeinflussen; prüfen Sie diese vor Ihrer Tour. Eine Schluchten- und Canyonwanderung beginnt im Bereich der Cascade d’Amen auf 820 m Höhe. Beide Wege sprechen unterschiedliche Interessen an: Der eine ist als Rundweg mit Rückkehr nach Guillaumes beschrieben, die andere Wanderung hat ihren Startpunkt bei der Cascade d’Amen.

Auch die Route zum Col de Valberg beginnt in Guillaumes und führt über den Weiler Saint-Brès zur Station Valberg. Für Radfahrten auf dieser Strecke sind die Bedingungen jahreszeitabhängig. Bei der Auswahl können Sie daher zwischen dem Rundweg, der Wanderung ab dem Bereich der Cascade d’Amen und der Route über Saint-Brès nach Valberg unterscheiden.

Museen und Geschichte im Ort

Im mittelalterlichen Ortskern zeichnet das Musée des Arts et Traditions den Alltag der Menschen im vorletzten Jahrhundert nach. Es stellt mehr als 6.000 Objekte aus, die 130 Familien aus Guillaumes und der Umgebung überlassen wurden. Der Blick auf Alltag und die Herkunft aus vielen Familien geben diesem Museum einen anderen Schwerpunkt als eine reine Bauwerksbesichtigung.

Die Kirche Saint-Etienne wurde erstmals 1305 schriftlich erwähnt; ihre Errichtung wird auf etwa 1240 datiert. Die Angaben beziehen sich auf zwei verschiedene historische Bezugspunkte: die ungefähre Bauzeit und die erste schriftliche Erwähnung. Auch das Château de la Reine Jeanne bietet einen eigenen Besuchsanlass: Es kann von außen frei besichtigt werden. Die Bedingungen können sich ändern; informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuelle Situation.

Jahrmärkte und Transhumanz

Die Jahrmärkte von Guillaumes bestehen seit Jahrhunderten und fördern heute kurze Lieferketten sowie lokale Produzenten. Neben den traditionellen Jahrmärkten und dem Flohmarkt findet das Fest der Transhumanz statt. Es feiert den Auftrieb der Schafe auf die Sommerweiden. Damit treffen in Guillaumes Markttradition und eine Feier der Weidewirtschaft aufeinander. Die genauen Veranstaltungstermine und Programme können variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Aspremont, Lantosque, Saint-Jeannet, Briançonnet, Moulinet, Mandelieu-La-Napoule, Saint-Dalmas-Le-Selvage, Saint-Cezaire-Sur-Siagne.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-Maritimes.

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