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Das Lavoir d’Aurons trägt die Geschichte des Ortes an seinen Wänden; an der Église Saint-Pierre-ès-Liens fallen ein neoklassizistisches Tympanon und eine polychrome Inschrift ins Auge. Zusammen mit dem Spazierweg zur Plaine de Sonnailler eröffnet Aurons unterschiedliche Schwerpunkte: Dorfgeschichte und Architektur oder einen Weg durch eine vielfältige Pflanzenkulisse.

Dorfgeschichte und Bauwerke

Die Ruinen des Château du Castellas krönen einen Hügel und bieten einen Panoramablick über den gesamten Ort. Dieser Blick setzt die einzelnen Bauwerke in einen weiten Bezug zu Aurons. An den Sehenswürdigkeiten im Dorf können Sie dagegen konkrete architektonische und historische Details entdecken.

Der gemeinschaftliche Brotofen von Aurons stammt aus dem 17. Jahrhundert und gilt als Zeugnis der Vergangenheit des Dorfes und des früheren Alltagslebens. Er kann rund um die Uhr besichtigt werden. Wenn Sie Ihren Besuch gezielt nach dem Brotofen ausrichten, prüfen Sie die Zugänglichkeit vor Ort. Die Datierung und der gemeinschaftliche Charakter machen ihn zu einem eigenen Zugang zur Dorfgeschichte, neben den Kirchen und historischen Bauwerken.

Die Église Saint-Pierre-ès-Liens steht am Place Louis Estienne im Herzen des Dorfes. An ihrem Eingang befindet sich ein neoklassizistisches Tympanon; außerdem besitzt die Kirche die polychrome Inschrift „Haec est Domus Domini“. Die Mehrfarbigkeit der Inschrift bildet einen eigenen Akzent neben der architektonischen Gestaltung des Eingangs. Damit bietet die Kirche sowohl einen konkreten Bezugspunkt im Ortskern als auch Details, auf die sich der Blick beim Betrachten richten kann.

Beim Lavoir d’Aurons treffen bauliche Gestalt und Ortsgeschichte auf besondere Weise zusammen: Die Geschichte von Aurons ist an den Wänden des Waschhauses eingeschrieben. Das Lavoir ist überdacht und vollständig restauriert; zu ihm gehört ein kleiner Brunnen. Seine Wandinschrift richtet den Blick auf die Geschichte des Dorfes, während Brunnen und überdachtes Waschhaus die Bauform des Ortes prägen.

Eine weitere historische Perspektive bietet die Chapelle Saint-Martin du Sonnailler. Sie ist eine einschiffige romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Anfang der 2000er-Jahre wurde sie von Freiwilligen der Fraternités Franciscaines vollständig restauriert. So stehen bei der Kapelle zwei verschiedene Zeitbezüge nebeneinander: ihre mittelalterliche Entstehungszeit und die Restaurierung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. „Einschiffig“ bezeichnet dabei ihre Bauform mit einem Hauptschiff.

Spazierweg zur Plaine de Sonnailler

Der Spazierweg zur Plaine de Sonnailler beginnt am kleinen Parkplatz des Rathauses in Aurons und verläuft über den Fernwanderweg GR6. Kiefern, Argélas, Rosmarin, Zistrosen, Wacholdersträucher und Eichen säumen den Pfad. Damit stehen Ihnen ein klar benannter Ausgangspunkt und eine von unterschiedlichen Pflanzen geprägte Wegkulisse als Orientierung für diesen Ausflug zur Verfügung.

Für die Tagesplanung unterscheiden sich die Möglichkeiten vor allem darin, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten möchten: Castellas, Kirche, Lavoir und Kapelle bieten konkrete Bauwerke und Geschichtsbezüge; der Spazierweg führt über den GR6 durch die beschriebene Pflanzenkulisse. So können Sie den Schwerpunkt auf die Architektur und Geschichte von Aurons legen oder den Spaziergang zur Plaine de Sonnailler einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Grans, Saint-Savournin, Le Tholonet, Paluds De Noves, Lamanon, La Barben, Allauch, Cornillon-Confoux.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bouches Du Rhone.

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